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Currypflanze

Die Currypflanze ist eine der beliebtesten Pflanzen, wenn es um Gewürze geht. Neben Salz und Pfeffer ist Curry ein sehr beliebtes Gewürz, das in vielen Gerichten zum Tragen kommt.

 
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Die Currypflanze ist hierzulande nicht heimisch, aber einige Sorten können auch im eigenen Garten gezüchtet werden.

Was ist eine Curry Pflanze?

Currypulver ist eines der bekanntesten und am meisten genutzten Gewürze weltweit. Es gibt sogar spezielle Gerichte, die ohne das Gewürz nicht existieren würden. Curry wird aus dem Currykraut gewonnen. Die Pflanze dient allerdings nicht der Herstellung des Gewürzpulvers

Das Currykraut ist auch unter dem Namen Helichcrysum bekannt. Wenig bekannt ist, dass die Pflanze durchaus auch in den europäischen Gärten angesiedelt werden kann.

Dabei bietet die Pflanze nicht nur einen einzigartigen Anblick, sondern kann anschließend auch geerntet werden und somit die Gerichte verfeinern. Das Currykraut gehört zu den Korbblütlern und stammt eigentlich aus dem Mittelmeerraum. Die kleinen Varianten der Pflanze sind auch in Europa schon kultiviert. Das ist der sogenannte Zwergcurrystrauch, der bis zu 50 cm hoch werden kann.

Currypflanze: Blütezeit der immergrünen Pflanze

Die Currypflanze zählt zu den immergrünen Pflanzen. Sie besitzt silbrige Blätter, die leicht verklebt sind und Triebe. Zwischen Juni und August bekommt sie gelbe Blüten, die einen orientalischen Geruch aufweisen.

 

Der Duft kommt sehr gut an regnerischen Tagen zur Geltung. In den Blüten werden die Früchte mit den Samen gebildet. Sie können perfekt zur Vermehrung der Currypflanze genutzt werden. Weniger bekannt ist, dass das Currykraut oder die Currypflanze nicht mit Curry verwandt sind, aber der Geschmack lässt sich nahezu vergleichen.

Helichcrysum Herkunft

Die Currypflanze stammt aus dem tropischen bis suptropischen Asien. Auch auf dem gesamten indischen Kontinent ist die Pflanze verbreitet.

Zudem gibt es Ausläufer im Himalaya und in Sri Lanka. Sie wächst entweder als Baum oder als Strauch und kann eine Wuchshöhe bis zu 6 Meter erreichen. Allein die Krone hat einen Durchmesser von 4 Metern. Sie bekommt kleine gelbe Blüten, in denen sich die Samen befinden. Die Samen werden zur Vermehrung genutzt.

Boden und Standort des Currykrauts

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Dadurch, dass die Currypflanze aus der mediterranen Zone kommt, benötigt die Currypflanze auch hier die gleichen Bedingungen. Der Standort sollte warm und trocken sein.

  • Ideal ist ein vollsonniges Plätzchen.
  • Zudem muss bei der Wahl des Standorts darauf geachtet werden, dass die Pflanze einen Durchmesser von 100 cm erreichen kann.
  • Es sollte also ausreichend Platz zu allen Seiten vorhanden sein.
  • Bei der Pflanzung von mehreren Currypflanzen muss darauf geachtet werden.

Die Bodenbeschaffenheit muss trocken sein. Wichtig ist, dass der Boden möglichst sandig ist. Aber trotzdem muss er gut Feuchtigkeit durchlassen. Das Substrat darf die Feuchtigkeit nicht halten, sonst bildet sich Staunässe und das Gewächs beginnt zu vergammeln.

Currykraut pflanzen

Die Currypflanze darf erst nach den Eisheiligen, also Mitte Mai, ins Freiland gesetzt werden. Wichtig ist, dass es keinen Spätfrost mehr gibt. Zwischen den einzelnen Pflanzen sollte ein Mindestabstand zwischen 50 und 60 cm vorhanden sein, damit die Pflanzen genügend Platz zum Gedeihen und Wachsen haben.

Die Currypflanze lässt sich aber auch in einem Gefäß kultivieren. Dazu gibt es ein paar Punkte zu beachten:

  • Ausreichend Platz für Wurzeln muss vorhanden sein.
  • Das Pflanzgefäß muss mit Löchern ausgestattet sein.
  • Ideal ist eine Drainage aus Kies gegen Staunässe.
  • Erde muss ein Gemisch auf Erde und Sand sein.
  • Standort muss sonnig sein.
  • Regelmäßiges Gießen ist Pflicht.

Pflege der Currypflanze

Natürlich braucht die Currypflanze eine entsprechende Pflege, damit sie gedeiht. Dabei reicht Gießen und Düngen in den richtigen Abständen vollkommen aus.

Das Gießen

Gerade die jungen Pflanzen müssen regelmäßig mit ausreichend Wasser versorgt werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie im Freiland oder in Pflanzgefäßen vorhanden sind.

Aber es darf auf keinen Fall Staunässe entstehen. Wasser darf nur dazu gegeben werden, wenn die Erdschicht im oberen Bereich angetrocknet ist. Die älteren Pflanzen benötigen keine zusätzlichen Wassergaben, aber bei längeren Trockenperioden sind auch sie über ein wenig zusätzliches Wasser dankbar. Beim Gießen ist weniger mehr die Devise.

Das Düngen

Currypflanzen müssen eigentlich nicht gedüngt werden. Die älteren Pflanzen freuen sich aber gerade im Frühling auf eine Extraportion Nährstoffe in Form von Dünger.

Wichtiges zur Überwinterung

Im Winter muss die Currypflanze aus dem Freiland geholt werden. Sie braucht ein entsprechendes Winterquartier. Dabei muss darauf geachtet werden, dass der Standort hell und warm ist.

In Sachen Temperatur bietet sich um die 10 Grad an. Das reicht für die Überwinterung der Currypflanze vollkommen aus.

Currypflanze kaufen – Wichtige Tipps

Mittlerweile ist die Currypflanze im Fachhandel in kleinen Töpfen zu bekommen. Allerdings muss man immer darauf achten, dass die Pflanze eine gute Qualität aufweist. Es gibt im Grunde drei Kriterien, auf die geachtet werden muss

  • Nur Helichcrysum italicum kaufen
  • Kein nasses Substrat sollte vorhanden sein
  • Immer silbrige Blätter, die aufrecht stehen

Currykraut schneiden

Abhängig von seiner Verwendung muss das Currykraut regelmäßig geschnitten werden.

  1. Zur Verfeinerung von Speisen können die Blüten und Stiele jederzeit geschnitten werden.
  2. Bei der Herstellung von Ölen oder Tees werden die Blüten genommen, die spätestens Ende August genommen werden müssen.
  3. Hierbei bleibt die restliche Pflanze allerdings stehen.
  4. Zur Trocknung kann die Pflanze in Bodennähe geschnitten werden.

Currypflanze selber machen

Das originale Currykraut Gewürz besteht aus den verschiedensten Pflanzen wie Kurkuma, Paprika und Koriander. Dementsprechend reicht die Currypflanze allein nicht aus, um das Gewürz selber zu machen.

Verwendung beim Kochen

Die Blüte und Stiele der Currypflanze werden in der Regel zum Verfeinern von allerlei Speisen verwendet. Der Geschmack erinnert an das bekannte Curry aus dem Gewürzregal und somit können Blüten und Stiele auch entsprechend verwendet werden.