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Rosenarten

Ob groß oder klein, mit oder ohne Dornen, buschig oder kletternd, duftend oder neutral, ob in Weiß, rosa, rot, pink, orange, gelb oder violett: Nichts wertet einen Garten mehr auf als die Königin der Blumenwelt – Die Rose.

 

Es gibt weltweit mehr als 30.000 Rosenarten, in vielen verschiedenen Formen und Farben. Die perfekte Rosenwahl hängt dabei natürlich voll und ganz vom Geschmack des Gartenbesitzers ab. Um dem Käufer die Auswahl etwas einfacher zu machen, teilt man die Pflanzen in Rosenklassen ein.

Rosenarten in der Übersicht

Lateinischer NameDeutscher NameBlütezeit
Rosa caninaHundsroseJuniJuli
Rosa rugosaApfelroseJuni – Frostbeginn
Blush DamaskDamaszenerroseMai – Juni
Rose de ReshtDamaszenerroseMai – Oktober
Cardinal de RichelieuGallicaroseJuni
Duchesse du RohanDamaszenerroseJuni
Duchesse de MontebelloGallicaroseJuni – Juli
Königin von DänemarkAlbaroseJuni – Juli
Henri MartinMoosroseJuni

Wildrosen

In der Klasse der Wildrosen fassen Gärtner die botanischen Rosenarten zusammen. Sie sind Ausgangspunkt für die Züchtung von Rosenarten, da sie genetisch sehr variabel sind. Durch ihr häufiges artübergreifendes Kreuzen, gibt es viele Unterarten, Formen und Varietäten.

Alle Wildrosen und deren Sorten sind Strauchrosen. Neben den grundsätzlichen Merkmalen wie ungefüllte Blüten mit fünf Kronblättern, zahlreichen Staubblättern und der Bildung fleischiger Hagebutten, ist das Aussehen der Wildrosen sehr variabel.

Die Wuchshöhe kann von 15 Zentimetern bis zu mehreren Metern steigen.

Eine der bekanntesten Wildrosen ist die Rosa canina, auf deutsch die Hundsrose.  Sie ist die mit Abstand am häufigsten anzutreffende, wild wachsende Rosenart. Die Pflanze kommt in ganz Europa vor.

 

Gartenrosen

Die Gartenrosen werden in zwei große Gruppen unterteilt: in Antike beziehungsweise alte Rosen und in modernen Rosen. Welche am besten in den Garten passt, hängt oftmals von der Wuchsform und Ausbreitung der Blume ab.

Unterteilung nach Wuchsformen

Oft werden Rosenarten aber auch nach Wuchsformen unterteilt. So kann man auch als Laie bei genauerem Hinschauen die Rosenart bestimmen.

Man unterscheidet zwischen:

  1. Beetrosen
  2. Kletterrosen
  3. Strauchrosen
  4. Zwergrosen (Patino)

Rosenpflege bei gängigen Rosenarten

  • Standort: Der Standort einer Rose ist sehr wichtig für ihre Gesunderhaltung. Sie benötigen viel Sonne, weshalb sich Beete an der südlichen Hausseite eignen. Direkter Kontakt zur Hauswand sollte allerdings vermieden werden, da sie ansonsten schnell austrocknen kann.
  • Boden: Um ihre Kraft richtig entfalten zu können, wird von Experten zu mittelschweren lehm-, humus- oder sandhaltigem Boden geraten. Diese Böden sind extrem locker und durchlässig.
  • Zurückschneiden: Um eine lange Lebenszeit zu gewährleisten, wird ein Zurückschneiden der Blume unumgänglich sein.

Rosen richtig zurückschneiden

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Um Rosen lange, schön und vor allem gesund zu erhalten, sollte man die Blume zur richtigen Zeit zurückschneiden. Um eine Rose richtig zu schneiden, ist es wichtig zu wissen welcher Klasse und Wuchsform sie angehört.

Der ideale Zeitpunkt dafür ist das Frühjahr, kurz bevor die Pflanze neue Triebe entwickelt. Auch über diesen Zeitraum hinaus ist es ratsam, immer mal wieder die Schere zur Hand zu nehmen. Schneidet man beispielsweise im Sommer die verwelkten Blüten ab, verhindert man den Fruchtansatz und ein zweiter Blütenflor wird unterstützt.

Möchte man nach den ersten Blüten aber keine sechs Wochen warten, bis die Blume erneut zu blühen beginnt, kann man mit einem Schnitt-Tipp die Blühpause verringern.

Etwa drei Wochen vor der ersten Blüte wird ein Viertel der knospentragenden Triebe zurückgeschnitten. Während die ersten Blüten blühen, beginnen die zurückgeschnittenen Triebe wieder nach zu wachsen und bilden nach dem ersten Flor erneut Blüten aus.

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Bei Edel- und Beetrosen ist der Griff zur Gartenschere überlebensnotwendig. Sie bekommen nur an jungen und frischen Trieben Blüten.