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Rote Bete

Die Rote Bete ist ein leicht anzubauendes, nahrhaftes Gemüse, das zu verschiedenen Jahreszeiten im Jahr angebaut werden kann. Die Rüben können eingelegt oder fermentiert, konserviert und eingefroren werden. Dabei ist aber zu beachten, dass die Rote Bete erst gegart werden muss oder zuvor im Garten gelagert wird.

 
Rote Beete

Wichtige Rote Bete Sorten

Rote Bete als Zuchtform der Gemeinen Rübe gibt es in einer Vielzahl von Farben, Geschmacksrichtungen und Formen:

  • Die Cylindra benötigt wenig Platz und liefert aufgrund ihrer langen und kegelförmigen Wurzeln viele Rüben pro Pflanze.
  • Zu den Erbstücken gehören Detroit Dark Red und die Lutz Winterkeeper.
  • Die Rüben werden zunehmend auch als Tiernahrung eingesetzt, da sie beispielsweise gut für Hühner sind.
  • Bei Golden und Boldor handelt es sich um gelbe Rüben.
  • Die Tonda di Chioggia ist eine wüchsige, schnell heranwachsende Sorte.

Rote Bete anbauen – Richtiger Zeitpunkt

Die Rote Bete gehört zu dem Gemüse, das auch in kälteren Jahreszeiten gut angebaut werden kann. Die Pflanzen können Frost und sehr kalte Temperaturen gut überstehen.

In sehr kalten Gebieten wird möglicherweise ein Mulchen nötig. Je nach Zone und Klima bedeutet dies, dass sowohl im Frühjahr als auch im Spätsommer bis Herbst die roten Rüben gepflanzt werden können.

Standort zum Pflanzen der Rüben

Wie die meisten Gemüsearten bevorzugt die rote Bete volle Sonne. Allerdings weist die Rübe eine gewisse Toleranz auf, besonders wenn man sich weniger für die Grünfläche als für die Wurzeln interessiert.

Sie sollte etwa sechs Stunden Sonne pro Tag bekommen, um sich optimal zu entwickeln. Die Bodentiefe ist allerdings abhängig von der Sorte. Für die meisten Sorten sind 30 Zentimeter völlig ausreichend. Die Rübe kann im Garten, in Hochbeeten und in Töpfen angebaut werden.

 

Bodenbeschaffenheit zum Anbau der Roten Bete

Als Hackfrüchte bevorzugen die Rüben einen humusreichen, gut gelockerten Boden. Die Rüben gedeihen am besten bei einem pH-Wert von etwa 5,5 bis 6, um ein verkümmertes Wachstum zu verhindern.

Ein hoher Phosphorgehalt fördert die Keimung. Am besten auf Stickstoff verzichten, da er zu viel Blatt und geringer Wurzelbildung führt. Holzasche als Dünger kann Kalium liefern und die Gesundheit der roten Bete Pflanze erhöhen.

Rote Bete einpflanzen und Aussaat

Die Saatrille sollte etwa 2 Zentimeter tief sein. Bei den Setzlingen sollte man eine Verdünnung vornehmen, besonders wenn Erbstücke als Sorten gewählt werden.

Im Idealfall wird die Rübe zehn Zentimeter in der Reihe sowie mit 25cm Reihenabstand ausgesät. Sobald die Rote Bete keimt, bietet es sich an, die anderen Rüben im nahen Umfeld auszudünnen.

Der Abstand zwischen den Reihen hängt davon ab, ob zur Unkrautbekämpfung manuell gejätet oder gepflanzt wird. Üblich sind 10cm-Reihen.

Richtige Erntezeit

Obwohl Rüben kühles Wetter bevorzugen, keimen sie am besten, wenn die Bodentemperatur einen konstanten Wert von 10°C erreicht. Kunststoffmulch oder ein alter Fensterrahmen, der auf der Saatfläche platziert wird, kann helfen, die Bodentemperatur zu erhöhen.

Wenn man im Sommer für den Herbst pflanzen möchte, beschattet man die Reihe oder bedeckt sie mit feuchten Ballentüchern, um die Keimung zu verbessern und eine Verschlechterung des Bodens zu verhindern.

Das Ausdünnen des Saatguts

Rote Beete auf TischDa die Samenkapsel mehr als ein Saatgut enthält, muss sie ausgedünnt werden. Das Hochziehen einzelner Pflanzen kann die Wurzeln der verbliebenen Rüben beschädigen.

Besser ist es, die Setzlinge mit einer scharfen Schere zu kürzen. Das abgeschnittene Grün kann gewaschen und in Salaten oder Suppen verwendet werden.

Rote Bete düngen

Rote Bete, die auf gut vorbereitetem Boden gepflanzt wird, muss in der Regel nicht gedüngt werden.

Dies gilt insbesondere, wenn Sie Kompost zum Mulchen der Pflanzen verwenden. Ein wasserlösliches Düngespray kann jedoch gerne zum Einsatz kommen.

Achten Sie darauf, dass Ihr Dünger nicht allzu stickstoffreich ist. Man sollte Gülle auch deshalb eher vermeiden, besonders wenn sie frisch ist.

Das Gießen der Rüben

Feuchtigkeit ist entscheidend für eine einwandfreie Keimfähigkeit. In trockenen Klimazonen keimen die Samen der Roten Bete besser, wenn sie 24 Stunden lang kurz vor dem Pflanzen in Wasser eingeweicht werden.

Es gilt, dass Sie die Pflanzen regelmäßig feucht halten sollten. Ein Mulch hilft, Feuchtigkeit zu speichern.

Wann ernten: Die beste Erntezeit

Die meisten Rübensorten sind 50 bis 70 Tage nach der Aussaat erntereif. Einige können auch mehr Zeit benötigen, diese sind allerdings meist hart und holzig.

Im Allgemeinen ist eine Rübe mit einem Durchmesser von etwa 7 bis 12 cm in Sachen Geschmack ideal. 3-4 Monate gelten als Faustregel, man kann aber auch erst dann ernten, wenn die ersten Blätter gelblich werden.