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Weidenzaun als Beeteinfassung

Die Nutzung eines Weidezauns zur Beeteinfassung ist momentan stark im Trend. Aus diesem Grunde beschäftigt sich dieser Artikel mit den neusten Formen und Typen, dies es auf dem Markt gibt, wie diese einzusetzen sind und ob der Gartenbesitzer diese ggf. sogar selber herstellen kann.

 
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Weidenzaun als Beeteinfassung: Anwendungsgebiete

Die Anwendungsgebiete im Garten sind für die Dekoration, aber auch als Begrenzungsschutz für Beete geeignet. Manchmal mag sich bei besonders starkem Regen die Erde oder feiner Rindenmulch nicht an deren Platz innerhalb eines Beetes halten.

Die Einfassung dient hier als Schutz, damit das Material nicht zur Seite oder auf einen anliegenden Rasen entweicht. Wenn sie höher ausgestaltet sind, sind sie zugleich dekorativ oder können größere Pflanzen wie beispielsweise Schilf besser begrenzen und sichern. Dies hat optische Vorteile, da die langen Blätter nicht einfach herunterfallen und nicht ständig gekürzt werden müssen.

Verschiedene Typen und Arten

Die Materialien können unterschiedlich sein. Wichtig ist, dass sie gut und leicht am Boden zu befestigen sind.

Ansonsten können Beeteinfassungen in folgenden Formen vorkommen, die sich meist nach den jeweiligen Geschmäckern richten:

  • Material aus Weidenzaun, in geflochtener Form
  • Steineingrenzungen
  • Metallische schmale Beeteinfassungen
  • Beeteinfassungen aus Holzpflöcken
  • Beeteinfassungen aus Kunststoff wie etwa Polypropylen

Falls die Gärtner noch zusätzlich eine funktionale Unterstützung brauchen, gibt es die Option, eine kleine Hecke an den Rand einzusetzen. Unter Fachleuten wird die Empfehlung ausgesprochen, die Einfassungen im Spätherbst anzubringen.

 

Bei dieser Handlungsempfehlung muss der Gärtner individuell schauen, ob dies zu seinen persönlichen Planungen passt. Möchte er beispielsweise während des Sommers ein Beet kreieren, sollte er sogleich die Einfassung mitmachen, damit er die Zeit effektiver nutzen und schon von der ersten Minute an das Beet begrenzen kann.

Beeteinfassung-kaufen

Weidenzaun Beeteinfassung kaufen

Die Märkte, in denen der Interessent diverse Einfassungen finden kann, sind sehr breit gefächert. In der Regel sind online oder in einem größeren Baumarkt genug Weidenzäune für Beeteinfassungen vorhanden, die es auszuwählen gilt. Wichtig ist beim Kauf, dass er die richtigen Maße vorab bestimmt, damit er nicht zu viel oder zu wenig kauft.

Manchmal sind die Maße in Quadratmetern angegeben. In dem Fall müssten die jeweiligen Längen, die tatsächlich benötigt werden, als Anhaltspunkt genommen werden. Die vorgefertigten Beeteinfassungen sind beispielsweise bei dem Typ Weidenzaun nur in gewissen festen Größen vorhanden. Sind die Größen nicht deckungsgleich, sollte der Gärtner eher die etwas größere Länge nehmen und das Beet etwas weiter fassen.

Dieses Vorgehen ist besser, als eine Lücke zu behalten, die optisch auffällt und zudem einen Abflussbereich des Beetes bilden könnte. Das sollte tunlichst vermieden werden. Neben den käuflichen erwerbbaren Objekten können derartige Weidezäune jedoch auch recht einfach selbst hergestellt werden. Nachstehend wird erläutert, wie dies umgesetzt werden kann.

Weidenzaun als Beeteinfassung: DIY

Der Weidenzaun als Beeteinfassung ist unter den oben genannten Typen derjenige, der sich am leichtesten selber machen lässt und der das Gefühl der Handarbeit am besten widerspiegelt. Im Prinzip ist die Verarbeitung ähnlich einem Flechtprozess. Vorteilig sind nicht nur die optischen Bedingungen, sondern auch die Materialbeschaffenheit an sich.

Diese ist wie folgt:

  • Biegsam
  • Haltbar
  • Vielseitig verwendbar

Die Weidenruten haben einen zeitlosen Eindruck. Besonders geeignet zum Flechten sind beispielsweise Korb- und Purpur-Weiden wie Salix Viminalis, Salix Alba oder Salix Purpurea. Solche lassen sich leicht und problemlos biegen, ohne gleich zu brechen.

Folgende Handlungsschritte sind dabei auszuführen:

  • Trockene Weideruten in ein Wasserbehältnis stellen, damit die trockenen wieder biegsam werden.
  • Das beste Resultat ist nach mindestens 12 bis 24 Stunden erreicht.
  • Anschließend sollten dickere Äste als Pfosten geschnitten werden, die später für die Befestigung am Boden dienen.
  • Diese sind auf circa 60 cm zu schneiden.
  • Falls der Zaun vorwiegend als Windschutzbereich fungieren sollte, müssen diese Pfosten länger sein, damit sie dem Druck des Windes standhalten.
  • Dazu sind ungefähr 240 cm Länge zu empfehlen.
  • Im Baustoffhandel oder online können diese separat gekauft werden, falls sie nicht im Set enthalten sind.
  • Je laufender Meter sollten drei bis vier Pfosten eingeplant werden, um die Stabilität nicht nur zum Boden, sondern ebenso innerhalb der Schutzwand zu erhöhen.
  • Die Pfosten sind vorher an der Unterseite anzuspitzen, um das Eindringen in den Boden zu erleichtern.
  • Ist der Boden noch zu hart, sollte er vorbehandelt werden.
  • Am besten macht der Gärtner hierzu ein Loch mit einer Eisenstange oder Ähnlichem, welches jedoch vom Durchmesser kleiner oder höchstens so breit wie der eigentliche Pfosten sein darf, ansonsten säße der Pfosten zu locker.

Stehen alle Pfosten, kann mit dem Flechten um diese herum begonnen werden. Jede Rute sollte möglichst an einem Pfosten enden. Ist er zu lang bzw. zu kurz, können sie in die unteren eingeflochten oder bis zu dem vorherigen Pfosten gekürzt werden.