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Abelie

Abelien sind Pflanzen mit einer reichen Blütenpracht. Sie gehören zu den Gehölzen und sind somit den Geißblattgewächsen zuzuordnen. Die Großblütige Abelie, mit botanischem Namen auch als Abelia grandiflora bezeichnet, wird gerne als Zierpflanze verwendet.

 
Abelia Abelie

Großblütige Abelie – Herkunft und Geschichte

Bei dieser Pflanze handelt es sich um eine Kreuzung aus verschiedenen Arten. Die Abelia grandiflora ist ein Hybrid aus Chinesischer Abelie und Abelia uniflora. Als Strauch wachsend, kann die Pflanze eine Höhe von bis zu zwei Metern und mehr erreichen. Der Durchmesser der Abelia grandiflora gleicht ungefähr der Wuchshöhe, sodass es sich um eine kräftige und große Pflanze handelt. Die rotbraune Rinde ist mit feinen und glänzenden Laubblättern besetzt.

Ursprünglich ist die Abelia ×grandiflora in Asien beheimatet und wird gerne als Zierpflanze genutzt. Sie ist eine immergrüne Pflanze mit trichterförmigen Blüten.

Giftigkeit der Pflanze

Großblütige Albelien gehören zu den nicht toxischen Pflanzen und sind daher für Menschen und Tiere ungefährlich. Dennoch sollte man, wie bei anderen Pflanzen auch, keine Pflanzenteile oder Blüten verzehren.

Blütezeit der Albelie

Albelien werden wegen ihrer reichen Blüten sehr gerne als Zierpflanze verwendet. Der kräftig blühende und immergrüne Strauch hat eine runde Form mit Blüten, die sich von Juli bis Oktober zeigen. Sie haben eine trichterähnliche Form und blühen in den Farben Weiß und Rosa. Die kleinen Glockenblüten erreichen eine Größe von ungefähr zwei Zentimetern und besitzen jeweils fünf kleine Kelchblätter.

Abelia grandiflora – Ende der Blütezeit

Das Ende der Blütezeit erreichen die meisten die Pflanzenarten gegen Ende Oktober. Bis dahin, und manchmal auch noch ein wenig länger, zeigen sich die feinen Blüten. Diese fallen nach und nach ab, sodass ab ca. Oktober der immergrüne Busch wieder frei von seiner Blütenpracht ist. Auch im Winter, wenn der Strauch keine Blüten mehr trägt, ist die Pflanze ein schöner Blickfang im Garten, da sich die sonst dunkelgrünen und glänzenden Blätter im Herbst langsam verfärben und dann Purpur schimmern.

 

Großblütige Abelie – Schneiden und Pflege

Abelia Abelie BlüteDa die Pflanze eine ansprechende Höhe erreichen kann und im Durchschnitt auch ebenso breit wächst, handelt es sich um einen runden Strauch, der durch einen Schnitt in Form gebracht werden kann. Ein spezielles Fachwissen ist nicht nötig, denn die Abelie stellt keine großen Ansprüche an den Pflegeschnitt.

  1. Gekürzt, bzw. geschnitten werden Abelien erst dann, wenn die Blütezeit vorbei ist und der Strauch als immergrüne Pflanze blütenfrei steht.
  2. Zuerst werden abgestorbene und ausgetrocknete Äste entfernt, da diese der Pflanze unnötig Nährstoffe und Wasser entziehen.
  3. Anschließend werden die Triebe gekürzt, wodurch die Pflanze in Form gehalten wird. Dazu gehören überstehende Triebe aber auch solche die in die Himmel hoch wachsen.

Wer den Schnitt im Herbst verpasst, kann die Großblütige Albelie auch im Frühjahr zurückschneiden. Dies muss allerdings zeitig vor dem Austrieb geschehen.

Winterhart – Großblütige Abelien

Die Pflanzen gehören nicht zu den empfindlichen Exemplaren, sollten aber dennoch entsprechend versorgt und unter Umständen auch vor Frost geschützt werden. Junge Pflanzen, die noch nicht lange im Freien stehen, vertragen den Frost nicht immer ohne Schaden. Auch die Umgebung und der Standort spielen eine wichtige Rolle. Stehen die Abelien an einem geschützten Platz, dann können sie getrost im Freiland überwintern.

Ist der Standort eher ungünstig oder herrscht ein raues Klima, kann die Pflanze auch im Kübel wachsen und während der Wintermonate an einem frostfreien Platz überwintert werden. Gesunde und kräftige Pflanzen überstehen die hiesigen Winter jedoch sehr gut und vertragen auch den Winter mit Minusgraden von durchschnittlich 10 bis 15° Grad Frost.

Krankheiten bei der Pflanze

Abelien sind in der Regel kräftige Pflanze mit einem üppigen Wuchs. Dennoch kann auch die Großblütige Abelie manchmal schwächeln und von verschiedenen Pflanzenkrankheiten befallen werden.

  • Blattläuse – die kleinen Schädlinge zeigen sich mit Vorliebe im Frühjahr, wenn die Pflanze neu austreibt.
  • Clorose hingegen ist eine Mangelerscheinung, die sich eher im Winter zeigt. Sie wird auch Bleich- oder Gelbsucht genannt, und verschwindet meist im Frühjahr von alleine wieder.
  • Pilz – ein Pilzbefall zeigt sich in der Regel dann, wenn die Luftfeuchtigkeit zu hoch ist. Das kann zum einen durch das Klima verursacht werden, ist aber oft auch die Folge von zu viel Gießwasser.

Vermehrung der Abelia grandiflora

Wer mehr als eine Pflanze haben möchte, kann diese durch Stecklinge selber vermehren. Diese Stecklinge lassen sich im Frühjahr schneiden, da sie von neuen Trieben gewonnen werden. Hat man keinen grünen Daumen, und auch sonst eher wenig Glück mit Blühpflanzen, dann sollte man sehr genau vorgehen.

Von den neuen Trieben, die im Frühjahr wachsen, werden die Triebspitzen auf einer Länge von ca. 10 cm abgeschnitten. Die an den Trieben befindlichen Blätter werden bis auf die obersten zwei oder drei Blätter vorsichtig entfernt. Danach werden die Triebe zum Vermehren in ein Gemisch aus Torf und Sand oder eine spezielle Anzuchterde gesetzt. Beim Einpflanzen muss darauf geachtet werden, dass mindestens zwei der Blatttriebe mit Erde bedeckt sind.

Am besten gedeihen Stecklinge der Abelia grandiflora auf der Fensterbank, wo es die kleinen Pflanzen hell und sonnig haben. Sobald die Stecklinge Wurzeln geschlagen haben – im Mai oder Juni – können sie ins Freiland umgesetzt werden.

Umtopfen – Abelien im Pflanzkübel

Wachsen Abelien nicht im Beet sondern im Kübel, müssen sie regelmäßig umgetopft werden. Damit die Wurzeln richtig wachsen können, ist ein jährliches Umtopfen anzuraten. Der neue Topf sollte so groß sein, dass rundherum eine Handbreit Platz ist. Die alte Erde wird vom Wurzelwerk gelöst, neue Erde versorgt die Pflanze wieder ideal mit Nährstoffen. Um die Wasserdurchlässigkeit zu verbessern, kann Sand oder Kies mit in den Kübel gefüllt werden.