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Bartblume Caryopteris

Bartblumen sind kleine Ziersträucher, die nicht nur im Beet, sondern auch im Pflanztopf gedeihen. Sie bevorzugen einen warmen und sonnigen Standort. Sie wachsen mit ihrem schlanken Zweigen aufrecht und sind oft an der blauen Farbe zu erkennen.

 
Caryopteris Bartblume

Caryopteris – Herkunft und Geschichte

Mittlerweile gibt es Bartblumen aber auch in anderen Farben. Da es viele verschiedene Sorten gibt, können Gärtner den Garten in unterschiedlichen Farben blühen lassen und sich dabei an der späten Blütenpracht erfreuen. Ursprünglich sind Bartblumen in Ostasien beheimatet.

Bekannte Sorten der Bartblume

Bartblumen haben in der klassischen Sorte blaue Blüten. Es gibt verschiedene Sorten, zu denen unter anderem die folgenden Bartblumen in den Blütenfarben gehören:

  • Dunkelblau: Kew Blue, Grand Bleu, Heavenly Blue
  • Leuchtend Blau: Blue Ballon, Worcester Gold
  • Nachtblau: Dark Knight
  • Tiefblau: Blauer Spatz, White Surprise
  • Enzianblau: Ferndown
  • Lavendelblau: Arthur Simmonds
  • Hellblau: Summer Sorbet
  • Rosa: Autumn Pink

Mit der Autumn Pink ist das erste Mal eine Bartblume gezüchtet worden, die keine klassisch blauen Blüten, sondern zart rosafarbene Blüten hat. Diese besondere  Sorte ist nicht winterhart und benötigt einen speziellen Schutz vor Frost und Kälte.

Giftigkeit von Bartblumen

Bartblumen sind nicht nur Aufgrund ihrer schönen Farbe eine Bereicherung im Garten. Die Blumen sind nicht giftig, und stellen somit keine Gefahr für Menschen und Tiere dar. Im gesamten Strauch sind keine Giftstoffe enthalten, sodass Blüten, Blätter und andere Pflanzenteile der Bartblume völlig ungefährlich sind.

Blütezeit der Caryopteris

Bartblumen sind robuste Gewächse, die durch die schöne Farbe der Blüten und durch die Blühzeit beeindrucken. Dann, wenn viele andere Blumen in den Gärten bereits verblüht sind, beginnt die Bartblume und blüht auf.

 

Von August an verschönern die Blumen Beete und Töpfe. Die Scheindolden bestehen aus vielen blauen Blüten, die auch zu der späteren Jahreszeit noch zahlreiche Hummeln und Bienen anlocken.

Bartblumen – Ende der Blütezeit

Beginnend im August leuchten Bartblumen schon aus der Ferne. Sie blühen später als andere Blumen und können daher die bunte Farbenpracht im Garten verlängern. Allerdings blühen auch sie nicht ewig, denn spätestens Ende September verlieren Bartblumen auch die letzten Blüten.

Viele Sorten sind jedoch winterhart, und wechseln die Blattfarbe. So sieht das Laub zum Beispiel Goldgelb oder Silbergrün aus, wodurch die Bartblume auch nach der Blüte ein Hingucker und Blickfang im Garten bleibt.

Caryopterisch – Schneiden und Pflege

Caryopteris BartblumeBei eine guten Pflege gedeihen Bartblumen am besten. Hohe Ansprüche stellen die Pflanzen dabei nicht, sodass die Pflege auch bei einem fehlenden grünen Daumen in der Regel sehr gut gelingt. Wird der Boden mäßig feucht gehalten, wachsen die Blumen sehr gut.

Ist der Boden einmal zu trocken, verzeihen Bartblumen dies eher als Staunässe. Diese sollte unbedingt vermieden werden. Der Rückschnitt von Bartblumen ist ebenfalls sehr wichtig, damit sich die Pflanzen gesund entwickeln können.

  1. Der perfekte Zeitpunkt für den Rückschnitt ist das Frühjahr. Zu einem anderen Zeitpunkt sollten Bartblumen nicht geschnitten werden.
  2. Da die Blumen immer nur am einjährigen Holz blühen, werden alle alten Triebe mit einer Gartenschere oder einem scharfen Messer herunter geschnitten.
  3. Danach werden die abgestorbenen und trockenen Triebe entfernt und die Pflanze wird ausgelichtet.

Insgesamt kann die Pflanze um 1/3 der Wuchshöhe geschnitten bzw. gestutzt werden.

Winterhart – Bartblumen

Nicht alle Bartblumen sind winterhart. Es gibt mittlerweile aber viele Sorten, die auch den Winter ohne Schaden im Freien überstehen. Aber auch bei den winterfesten Sorten ist es ratsam, das Wurzelwerk vor zu starkem Frost zu schützen.

Zum Schutz der Wurzeln bietet sich eine dicke Schicht Laub an oder Rindenmulch, der um die Pflanze herum verteilt wird. Im Handel ist es spezielles Vlies erhältlich, mit dem sich auch die untersten Triebe und sogar die ganze Pflanze abdecken lassen.

Krankheiten bei der Pflanze

Bartblumen sind robuste Pflanzen, die kaum von Krankheiten geplagt werden. Aufgrund ihrer ätherischen Öle die sie enthalten, können auch Pflanzenschädlinge zum Großteil abgehalten werden. Wird die Blume aber zu häufig gegossen, oder ist der Standort zu feucht, können die Wurzeln abfaulen und die Pflanze verkümmert.

  • Wurzelfäule lässt sich vermeiden, wenn ein trockener Standort gewählt wird.
  • Die Pflanze sollte seltener gegossen werden und eine Drainage aus Kieselsteinen macht die Erde durchlässiger, sodass Staunässe vermieden werden kann.

Bartblumen vermehren

 Bartblumen lassen sich durch Stecklinge vermehren. Die beste Jahreszeit dafür ist das Frühjahr. Die Stecklinge werden mit einem scharfen Messer schräg abgeschnitten. Dabei sollte an jedem einzelnen Trieb eine kleine Knospe und zwei Blätter vorhanden sein. Die Stecklinge werden unten am Stiel eingeschnitten und in ein Bewurzelungspulver getaucht.

Danach kommen die kleinen Triebe in Töpfe mit Anzuchterde und werden am besten auf die Fensterbank gestellt. Dort haben sie ausreichend Sonne und Wärme, sodass sie optimal gedeihen und Wurzeln entwickeln können.

Dünger für die Blumen

 Bartblumen sind recht anspruchslos und wachsen in der Regel sehr gut. Eine mangelnde Versorgung kann den Pflanzen jedoch genau so schaden wie eine Überversorgung. Hilfreich ist es, wenn die Pflanze nach dem Rückschnitt mit etwas Dünger versorgt wird.

Dazu eignet sich ein Rosendünger, der die Bartblume mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt. Bartblumen, die nicht in einem Beet, sondern im Pflanztopf gedeihen, sollten öfter gedüngt werden.

Einmal im Monat etwas Rosendünger reicht aber auch bei den Kübelpflanzen aus. Am besten lassen sich Bartblumen mit anderen Pflanzen, die ebenfalls pflegeleicht sind und kaum Dünger benötigen, kombinieren.

Daniela Lamberti
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