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Buschbohnen Sorten und Stangenbohnen Sorten

Sowohl die Busch- als auch Stangenbohne gehört zu den Gartenbohnen. Sie unterscheiden sich hauptsächlich dadurch, dass die Stangenbohne klettert, während der andere Schmetterlingsblütler am Boden verweilt.

 
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Trotzdem sind beide Arten sehr beliebt, wenn es um den Anbau im eigenen Garten oder auf dem Balkon geht.

Beste Buschbohnensorte

Die beste Bohnensorte hängt ganz vom eigenen Geschmack ab. Ebenfalls wichtig sind die Voraussetzungen, die gegeben sein müssen. Prinzipiell benötigen beide Arten viel Wärme und Wasser, da die Bohnen äußerst kälteempfindlich sind. Die beliebtesten Sorten sind folgende:

  • Black Turtle: Schwarze Buschbohne mit grünen Hülsen, die auch jung gegessen werden können.
  • Canadian Wonder: Eine der beliebtesten Sorten mit starkem Geschmack. Dies ist eine klassische Kidneybohne.
  • Cannelino: Auch bekannt als Weiße Kidneybohne, kommt ursprünglich aus Italien und hat weiße Bohnensamen.
  • Herrenböhnli: Glänzende rosafarbene Samen aus der Schweiz. Diese Sorte ist bei Feinschmeckern sehr beliebt.
  • Poleschka: Stangenbohne mit schillernden, violetten Kernen. Markant sind hierbei die gelben Hülsen.
  • Weinbergbohne: Mittelgroße und sehr robuste Stangenbohnensorte. Zeichnet sich durch ihre dunkle Musterung auf der rehbraunen Hauptfarbe aus.

Wenn man hier noch nicht fündig geworden ist, kann man sich auch Sorten wie Aramis, Borlotto, Floreta oder die Forellenbohne ansehen. Prinzipiell gibt es viele verschiedene Typen für jeden Geschmack. Sollte man sich dennoch nicht sicher sein, kann der nächste Gartenfachhandel einen guten Tipp abgeben.

Buschbohnen anbauen und Platzbedarf

Buschbohnen kommen ursprünglich aus Mittelamerika und sind dementsprechend äußerst wärmeempfindlich. Besonders wohlfühlen sie sich in einer Temperatur von 20°C. Deshalb sollten die Bohnen im besten Fall Ende April bis Anfang Mai gepflanzt werden. Hierfür sollten ungefähr fünf Samen bis zu drei Zentimeter tief in den lockeren, kalkhaltigen Boden gesetzt werden.

Empfehlenswert sind hierbei ungefähr 10cm große Töpfe. Der wichtigste Aspekt bei der Aufzucht ist neben der Temperatur auch die Wasserzufuhr. Bohnen benötigen nämlich besonders viel Wasser, weshalb der Boden auch bis zum Keimen stetig feucht gehalten werden muss. Außerdem benötigen die Pflanzen viel Sonne.

 

Jungpflanzen können vorsichtig und mit Bedacht langsam an kühlere Temperaturen gewöhnt werden. Jedoch braucht man hierfür viel Geduld, um ein Eingehen vorzubeugen. Jede Pflanze benötigt einen Radius von etwa einem halben Meter, damit sie ihre Wurzeln problemlos entfalten kann. Die Erde sollte sehr locker und tiefgründig sein. Außerdem kann man mit kalkhaltigem Dünger nachhelfen. Hierbei sollte man es jedoch nicht übertreiben.

Sorten der Stangenbohnen in der Übersicht

Es gibt eine Vielzahl an Buschbohnen. Sie unterscheiden sich in der Regel in Größe, Farbe und Geschmack. Der Pflegeaufwand ist hier weitestgehend gleichbleibend. Wichtig ist auch die ursprüngliche Herkunft der Sorte, da man hier sehr viel über Wasserbedarf, die optimale Temperatur und die Voraussetzungen Bodenbeschaffenheit erfahren kann.

Herkömmliche Buschbohnensorten sind:

  • Amethyst
  • Bluevetta
  • Boston
  • Brillant
  • Cropper Teepee
  • Brown Dutch
  • Jutta
  • Maxi
  • Dublette

Alle Sorten klettern nicht und fühlen sich in einem warmen Klima wohl. Prinzipiell sind sie auch relativ leicht zu züchten, benötigen jedoch Aufmerksamkeit.

Stangenbohnensorten Liste

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Stangenbohnen und Buschbohnen ähneln sich in ihrem Pflegeaufwand sehr. Der Hauptunterschied ist das Kletterverhalten der Stangengewächse. Sie benötigen relativ früh eine Kletterhilfe und den entsprechenden Schutz vor Lebewesen, welche die Sträucher zerstören könnten. Man sollte jedoch bedenken, dass manche Stangenbohnen eine Größe von bis zu vier Metern erreichen können. Der Vorteil hierbei ist, dass eine kleine bepflanzte Fläche bei entsprechender Pflege eine reiche Ernte bescheren kann.

Bei beiden Bohnenarten ist jedoch Vorsicht geboten: Egal wie lecker sie aussehen, man sollte Bohnen niemals roh verzehren. Denn sie sind im Rohzustand äußerst giftig und können Symptome wie Erbrechen, Durchfall, Schockzustände und Krämpfe auslösen. Grund hierfür ist das enthaltene Phasin. Dieses komplexe Protein wird erst beim Kochen zerstört und unschädlich gemacht.

Auch bei Stangenbohnen hat man eine große Auswahl an verschiedenen leckeren Sorten. Einige Beispiele hierfür sind:

  1. Neckarkönigin
  2. Neckargold
  3. Cobra
  4. Zebrina
  5. Blauhilde
  6. Monte Gusto
  7. Princesse à rames type perle
  8. Rakker

Dies ist nur ein kleiner Vorgeschmack auf das immense Sortiment, welches Bohnen bieten. Es gibt sie in verschiedenen Konsistenzen, Farben und Geschmacksvariationen.

Alte Bohnensorten

Alte Bohnenarten zeichnen sich offensichtlicher Weise durch ihr Alter aus. Denn diese Sorten existieren bereits seit mehreren Hundert Jahren und sind sozusagen die Ahnen der neuen Arten. Grund hierfür ist die Tatsache, dass Bohnen sehr einfach gezüchtet werden können. Dies ermöglicht die einfache Kreuzung verschiedener Pflanzen.

Trotz allem haben auch alte Bohnen ihren Charme. Denn auch sie überzeugen mit einem individuellen Aussehen und charakteristischem Geschmack. Auch ist es wichtig diese Bohnen weiterhin anzubauen, da einige Sorten vor dem Aussterben bedroht sind.

Es ist aber nicht notwendig, dass man in Entscheidungsnot gerät. Es können problemlos mehrere Bohnen gemeinsam auf einem Feld angebaut werden. Falls die Pflanzen in Töpfen gezüchtet werden, haben sich die Sorgen um eventuellen Platzmangel seitens der Wurzeln erledigt.

Grüne Bohnensorten

Grüne Bohnen gehören zu den Gartenbohnen. Sie haben alle gar einen ähnlichen Geschmack und zeichnen sich dadurch aus, dass ihre Hülsen ebenso genießbar sind. In Deutschland genießen grüne Bohnensorten auch die größte Beliebtheit und werden hier am liebsten mit Birnen und Speck verzehrt. Sie passen aber auch sehr gut in einen Salat oder in Kombination mit Bratkartoffeln und Fleisch.

Die wohl beliebteste Sorte ist die Prinzessbohne. Diese Bohne wird sehr früh geerntet, was sich in ihrer filigranen Größe zeigt. Sie gehören zu den Buschbohnen und können somit problemlos angebaut werden. Wie viele anderen Bohnenarten erfreut sie sich an einer angenehm warmen Temperatur sowie viel Licht und Wasser.

Eine weitere Bohnensorte ist die Keniabohne, welche ebenfalls zu den Buschbohnen gehört. Sie gehören hier in Deutschland zu den teuren Sorten. Man sollte jedoch bedenken, dass diese Bohnen nicht lange haltbar sind. Im Notfall kann man sie jedoch einfrieren, um ihre Lebensdauer etwas zu verlängern.

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