Startseite   »   Gartenarbeit   »   Feigen düngen – Wie es richtig funktioniert

Feigen düngen – Wie es richtig funktioniert

Die Feige ist als Pflanze sehr beliebt, da sie neben dem natürlichen Aussehen auch noch wohlschmeckende Früchte abwirft. Dabei gilt die Pflanze als äußerst robust. Regelmäßiges Düngen ist zwar von großem Vorteil, aber es ist für gewöhnlich nur in mäßigem Umfang notwendig.

 
feigenbaum-duengen-anleitung

Feigen Düngung und Bodenbeschaffenheit erklärt

Auf diese Weise ist eine perfekt Nährstoffversorgung für den Baum gewährleistet. Das Düngen der Feige sorgt dafür, dass der Baum genügend Nährstoffe zu sich nehmen kann, um auf diese Weise bestmöglichst zu wachsen. Schließlich möchte man auch die leckeren Früchte des Baums einsammeln und genießen.

Dies ist allerdings nur möglich, wenn dem Baum gute Bedingungen für das Wachstum gestellt werden. Ist dies nicht der Fall, dann kann es passieren, dass die Früchte vor der eigentlichen Erntezeit vom Baum fallen.

Bei der Düngung der Feigen spielt die Bodenbeschaffenheit eine große Rolle. Dabei ist der Unterschied wichtig, ob es sich um einen ausgepflanzten Baum handelt, oder um einen Feigenbaum im Topf. Ist die Feige in der Gartenerde eingepflanzt, so zieht sie einen großen Teil der benötigten Nährstoffe einfach aus dem Gartenboden.

Ist der Baum allerdings in einem Topf, so spielt die Düngung eine größere Rolle, da so die nötigen Nährstoffe über Dünger nachgeliefert werden sollten.

Der richtige Feigenbaum Dünger – Womit Feigen düngen?

Ist die Bodenbeschaffenheit festgestellt, folgt als nächstes die Frage danach, mit welchen Stoffen oder Mitteln man die Feigen am besten düngen kann, um ihnen ein bestmögliches Wachstum zu ermöglich. Mittlerweile haben sich mehrere Stoffe zu diesem Zweck bewährt:

 
  • Volldünger, der mineralisch ist (in der Regel wasserlösliches Pulver oder bereits flüssig)
  • Flüssigdünger
  • Organischer Dünger, der für die Nutzung bei Gemüsepflanzen geeignet ist
  • Zitrusdünger
  • Kompost

Diese Stoffe stellen ideale Bedingungen für das Wachstum der Feigen. Allerdings ist dabei zu beachten, dass diese Stoffe nicht unabhängig voneinander verabreicht werden müssen. So empfiehlt es sich zum Beispiel, dass im Freiland wachsende Feigen mehrmals mit Volldünger bearbeitet werden sollten, der dann in den warmen Sommermonaten durch Flüssigdünger ergänzt wird.

Wer ausschließlich natürlich düngen möchte, der kann selbstverständlich auch auf eigenen Kompost oder auch auf organischen Dünger zurückgreifen.

Feigen richtig düngen – Anleitung

feige-frucht-duengung

Bei der richtigen Düngung von Feigen spielt besonders der korrekte Zeitpunkt eine wichtige Rolle. Die Wachstumsphase der Feige findet von April bis September statt, während dieser Periode benötigt der Baum besonders viele Nährstoffe.

  1. In dieser Zeit sollte die Pflanze einmal pro Woche mit Dünger versorgt werden, damit sie möglichst perfekte Bedingungen für ihr Wachstum hat.
  2. Im September kann man langsam aufhören Dünger hinzuzugeben, im Winter kann auf Zugabe von Dünger gänzlich verzichtet werden.
  3. Neben dem richtigen Zeitpunkt spielt auch die korrekte Menge an Dünger eine Rolle.
  4. Generell gilt, dass in Freiland wachsende Feigen ungefähr die Hälfte der empfohlenen Düngermenge benötigen.
  5. Bei diesen Exemplaren sollte man ein wenig Herumprobieren, da der Baum auf Zuviel und Zuwenig sehr sensibel reagiert und Früchte auf diese Weise ausbleiben können.
  6. Für die Feigen in Kübeln hingegen ist die vollständige Menge und regelmäßige Düngung der vom Hersteller des Düngprodukts empfohlenen Menge notwendig.
  7. Als letzten wichtigen Punkt ist die Qualität des verwendeten Düngers zu nennen. Hier ist es wichtig auf ein ausgewogenes Verhältnis von Kalium und Phosphor zu achten.

Kalium fördert dabei die Reife des Baums, während Phosphor den Blütenreichtum positiv beeinflusst. Wie der Dünger zusammengesetzt ist, lässt sich auf der Verpackung an der NPK-Formel feststellen. Ideal für Feigen ist dabei ein Verhältnis von 1-2-2,5 oder auch 1-2-3. Falls diese Zusammensetzung nicht erhältlich ist, ist ein Produkt mit hohem K-Anteil ein guter Ersatz.

Stecklinge des Feigenbaums düngen

Die richtige Düngung von Feigen ist wichtig. Allerdings gibt es einen Unterschied zwischen der Düngung von bereits ausgewachsenen und großen Feigenbäumen und dem Düngen von Feigen, die noch Stecklinge oder sehr jung sind.

Im Prinzip sollte beim Düngen von Stecklingen, zusätzlich zur beschriebenen Vorgehensweise, bedacht werden, dass diese jungen Pflanzen auch im Winter Düngung benötigen. Da sie noch in einem jungen Stadium sind und noch viel Wachstum vor sich haben, benötigen sie in der dieser Zeit auch Nährstoffe, um nicht zu erkranken oder abzusterben.

Feigen mit Kaffeesatz düngen – Geht das?

Neben den herkömmlichen Düngemethoden, die bereits erläutert wurden, ist es auch möglich, die Feigen noch auf andere Art und Weise zu düngen, damit sie ihre Nährstoffe erhalten. Eine dieser anderen Möglichkeiten besteht beispielsweise darin, dass die Pflanzen mit Kaffeesatz gedüngt werden.

Wenn man den Kaffeesatz für diesen Zweck verwenden möchte, sollte allerdings darauf geachtet werden, dass er vor der Gabe getrocknet wird, damit er nicht schimmelt. Die natürliche Düngung mit Kaffeesatz oder mit anderen organischen Düngern und Kompost hat gegenüber der Verwendung von Kunstdünger einen großen Vorteil.

Da der Kunstdünger kein natürliches Produkt ist, trägt er auch nicht zum natürlichen Bodenleben bei. Zudem wirkt er bei größerer Überdüngung sogar kontraproduktiv und schadet dem Boden mehr, als er der Pflanze nutzt. Weiterhin wird bei der Erzeugung von Kunstdünger sehr viel Energie verbraucht, was der Umwelt auch nicht zuträglich ist, weswegen über den Einsatz von natürlichem Dünger nachgedacht werden sollte.

Jetzt Neu auf dem Smartphone: Das Gartenrevue Pflanzenbestimmungsbuch
Aktion10 € Rabatt - Nur für kurze Zeit!

OHNE BOTANISCHE KENNTNISSE jede Pflanze bestimmen

Jetzt informieren