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Frucht der Passionsblume – Wie heißt sie?

Die Frucht der Passionsblume gehört zu den Passionsblumengewächsen und ist besser unter dem Namen „Maracuja“ bekannt. Sie wird der Oberkategorie der „Beeren“ eingeteilt. Erfahrungsberichte weisen ihr einen bitteren Geschmack und eine feste Haut zu. In der eiförmigen Frucht findet man viele essbaren Kerne.

 
Frucht der Passionsblume auch Maracuja genannt

Wenn man sich über die Passionsblume informiert, liest man oft den Fakt, dass sie zum größten Teil aus der Neoropis kommen, aber was bedeutet das genau? Dieser Begriff bezeichnet eine transkontinentale Region unterhalb des Äquators und umfasst ganz Südamerika und südliche Regionen von Nordamerika. Diese verhältnismäßig hohen Temperaturen bedeuten, dass sie hierzulande über den Winter definitiv ins Haus geholt werden muss.

Passionsblume – Wissenswertes

Die verschiedenen Arten der Passionsblume sind zumeist Mehrjährige Pflanzen, das bedeutet, dass sie mehr als nur ein Jahr lang blühen. Sie stehen nur selten als eigener Strauch da, so würde man sie eher zu der Kategorie der Kletterpflanzen zuordnen.

Ihre symmetrische Form der Blüten, die meist einen Durchmesser von mindesten einem bis hin zu stolzen 18 Zentimeter besitzen, macht es auch Laien einfach eine Passionsblume zu identifizieren. Hinzu erstrahlen diese in leuchtenden Farben und werden von den Staubblättern überragt.

Frucht der Passionsfrucht – Kreuzworträtsel

Kreuzworträtsel sind ein beliebter Zeitvertreib und fordern und fördern die Allgemeinbildung seiner Rätsler. So ist eine beliebte Frage die Frucht der Passionsblume zu benennen. Hierfür gibt es zwei Möglichkeiten, die man je nach Buchstabenzahl eintragen kann:

  • Maracuja
  • Grenadille

Diese Antwortmöglichkeiten passen fast immer!

 

Passionsblume – Namensherkunft

Die Frucht der Passionsblume nennt man Maracuja oder Grenadille. Aus dem Portugiesischen ist der Name Maracuja eine Zusammenfassung aus den Wörtern Mara, was Speise bedeutet und Cuja, was man mit Gefäß übersetzen kann. Die Passionsfrucht wurde von christlichen Einwanderern als Symbol der Passion Christi bezeichnet. Der Nektarienkranz der Passionsblume sollte für die Dornenkrone Christi stehen.

Arten der Passionsblume

Passionsblume in lila

Die Varianz in den mehr als 530 verschiedenen Arten der Passionsblumen liegt in der Blütenfarbe, Blattform, -farbe und -größe. Die Größe der Früchte ist ebenfalls eine Variable, die von Art zu Art unterschiedlich ist.

Was ist die Frucht der Passionsblume?

Die gelbe, in etwa fünf Zentimeter lange Frucht wird von vielen als ungenießbar bezeichnet und wird daher nicht zum Verzehr empfohlen. Die Früchte der Untergattung Passiflora sind ähnlich. Ihr Saft wird jedoch oft verwendet und in Getränke gemischt. Wichtig zu beachten ist, dass es auch giftige Gattungen, wie die Decaloba gibt und diese nicht in den menschlichen Organismus kommen sollten.

Unter anderem sind folgende Gattungen essbar:

  • Tasconia
  • Curuba
  • Bananenpassionsfrucht

In speziellen Fruchthandlungen sind diese in seltenen Ausnahmen erhältlich.

Die Passionsfrucht in der Naturheilkunde

Indianer haben die heilende und berauschende Wirkung der Passionsfrucht früh erkannt und oft und gerne verwendet. Es wird oft geraten die Blätter gegen Anspannung, Reizbarkeit und generelle Angststörungen zu nehmen. Am besten braut sich aus ihnen einen Tee. Die Hitze des kochenden Wassers schenkt zusätzlich Ruhe.

Hat man keine genaue Diagnose und fühlt man sich einfach generell unwohl, kann man sie trotzdem einnehmen. Typische Beschwerden wären hierbei:

  • Schlafstörungen
  • Rückenschmerzen
  • Herzbeschwerden
  • Magen- und Darmbeschwerden

Es gibt bisher keine aufgelisteten Nebenwirkungen. Empfohlen wird außerdem die Blätter mit Kräutern wie Baldrian, Johanneskraut oder Ähnlichem zu mischen.

Blütezeit der Passionsblume

Die Blütezeit hierzulande beginnt im späten Frühling im Mai oder Juni. Die schönsten und prächtigsten Blüten trägt sie im September.

Wenn die Passionsblume nicht blüht, muss man sich keine Sorgen um deren Wohlergehen machen, da ganz junge Blumen deren Art oft einige Zeit brauchen, um schöne Blüten zu tragen. Jedoch sollte man beachten, dass sie genug Platz im Blumentopf haben. Sollte dies nicht der Fall sein, sollte man unbedingt umtopfen. Aber auch hier muss man darauf achten, dass der Blumentopf nicht zu groß ist.

Durchschnittlich kann man davon ausgehen, dass der Blumentopf ein Durchmesser von circa 20 bis 30 Zentimeter haben darf aber diesen nicht überschreiten sollte. In diesem Falle würde die Passionsblume nämlich mehr Energie in den Wachstum investieren und so weniger Blüten produzieren.

Passionsblume – Pflege

Damit die Frucht der Passionsblume gut schmeckt und das Blütenkleid schön anzusehen ist, benötigt die Pflanze eine angepasste Pflege. Zu beachten ist, dass man nach Möglichkeit ausschließlich die Erde bewässert.

Man sollte sie regelmäßig gießen und unbedingt darauf achten, dass sich das Wasser nicht ansetzt. Das erreicht man mit einem Blumentopf mit Löchern am Boden, den man in einen Übertopf stellen kann.

Hannah Meissner
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