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Gartenland

Kauft jemand ein Haus oder Grundstück, so erfolgt dies oft mit der Absicht dort einen Garten anzulegen oder einen bereits vorhandenen zu nutzen und gegebenenfalls neu herzurichten. So kann man beispielsweise Bäume, Sträucher, Blumen oder Rasen sähen und damit ein neues Bild erschaffen.

 
gartenland-aufbau

Die Umsetzung erscheint auf den ersten Blicke einfach, jedoch gibt es rechtliche Aspekte, die einige Anbaumaßnahmen reglementieren. Im Folgenden sollten die wichtigsten Gesichtspunkte dazu vorgestellt werden, unter anderem, inwiefern Gartenland zu definieren ist und was es hierbei zu beachten gilt.

Was ist Gartenland? Eine Definition

Ein Garten ist ein Stück Land, auf dem Pflanzen, Bäumen und Ähnliches wachsen oder auf dem Tiere gehalten oder gezüchtet werden.

Gärten haben somit folgende Nutzzwecke für ihre Besitzer:

  • Ort der Entspannung und Erholung
  • Ort des Anbaus
  • Ort der Zucht von Tieren bzw. Insekten
  • Ort des spirituellen Erlebens bzw. der Entspannung
  • Ort der Freizeitgestaltung

Die Gartentypen lassen sich nochmal im europäischen Sinne getrennt betrachten und folgendermaßen definieren:

  • Gemüse-, Obst- bzw. Kräutergarten
  • Nutz- oder Hausgarten
  • Kleingarten
  • Botanischer Garten
  • Naturgarten
  • Versuchsgarten
  • Lustgarten

Versuchsgarten

Neuer-Garten

Der Versuchsgarten kann nicht nur im gewerblichen oder wissenschaftlichen Bereich, wie zum Beispiel an Universitäten oder Schulen allgemein, sondern auch im privaten Bereich dienlich sein. Private Nutzer können ebenso versuchen, bestimmte Arten von Pflanzen, Gemüse oder Bäumen anzupflanzen und abzuwarten, ob sie gedeihen oder nicht.

Bei privater Bepflanzung fehlt allerdings die wissenschaftliche Sichtweise und der reine Forschungsaspekt. Die oben angeführte Einteilung ist eine Übersicht, der Gartenformen, die man mittlerweile in Deutschland kennt. Die spezifische Nutzung wird im Folgenden nochmals eingehender beleuchtet werden

Entspannung und Erholung

Für den privaten Besitzer eines Hauses ist es eine schöne Angelegenheit, wenn er ein Stück Land besitzt, auf dem er sich sorgenfrei ausruhen und auf andere Gedanken kommen kann. Dazu ist es vielen wichtig, dass der Garten entsprechend gestaltet wurde, sodass man sich rundum wohlfühlen kann.

In der Regel genügt hierfür die Umsetzung eigener Ideen und Wünsche. Weitere Inspiration findet man in Büchern oder im Internet. Damit der Garteninhaber die richtigen Pflanzen- und Baumarten auswählt, welche zum einen untereinander und zum anderen zu den klimatischen regionalen Bedingungen passen, gibt es in Fachartikel und Ratgeber zu Hauf.

Einzelne Grünelemente brauchen innerhalb des Gartens mehr oder weniger Licht und Feuchtigkeit, damit sie gut gedeihen können.

Typische Nutzung des Hausgartens

Der Hausgarten ist eine praktische Vertiefung von den oben genannten Wünschen und Bedingungen, die viele an ihren Garten stellen. Hier spielen Aspekte der Erholung eine wesentliche Rolle. Zusätzlich kommen Anliegen der Freizeitnutzung, des Anbaus von Gemüse und Obstbäumen sowie Repräsentationszwecke für Außenstehende hinzu.

Somit ist dieser Garten eine Mischform aus Nutzung und Erholung. Der Kleingarten kommt als Extragarten in einer entsprechenden Anlage hinzu. Mit Kleingärten erfüllen sich heutzutage einige Wohnungsbesitzer den Traum vom eigenen Garten. Diese gehören oft zu Kleingärtnerverein. Dort kann man sich ebenso zurückziehen und die eigenen Vorstellungen ausleben.

Boatanische Bebauung: Gartenland

Bei der botanischen Bebauung wird es spezieller. In den meisten Fällen obliegt diese Gartenform den Städten oder Gemeinden. Dies liegt daran, dass die Bebauung auf öffentlichen Anlagen stattfindet, anspruchsvoller in der Pflege ist und einer größeren Fläche bedarf.

Die Nutzung des Naturgartens zielt darauf ab, dass dieser möglichst wenig vom Besitzer beeinflusst wird und das Wachsen der sich ansammelnden Pflanzen der Natur überlassen wird. Hierbei muss der Verantwortliche allerdings auf städtische Auflagen oder Vorschriften achten.

Im Versuchsgarten können Nutzer einfach ausprobieren, ob die ausgewählten Pflanzen oder Bäume entsprechend wachsen können. Die Ergebnisse werden im wissenschaftlichen Bereich dokumentiert und ausgewertet. Im privaten Bereich würde der Besitzer eher von persönlichen Rückschlüssen sprechen.

Der Lustgarten hingegen liegt in der öffentlichen Hand und ist zumeist in Parks, an Schlössern oder in Parkanlagen zu finden. Spezielle festangestellte Pfleger und Gärtner kümmern sich um die Grünanlagen, damit sie immer im optimalen Zustand bleiben. Dies ist von Jahreszeiten oder den Wetterbedingungen unabhängig.

Hannah Meissner
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