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Gartenzwerg klassisch

Der Gartenzwerg klassisch wird aus Ton oder Keramik hergestellt. In der heutigen Zeit sind viele Modelle aus Kunststoff zu erwerben, die leichter und bruchsicher sind. Auch in der Darstellung der Tätigkeiten der kleinen Männer gibt es viele Unterschiede. Auch der Wandel der Zeit ist zu erkennen, wenn die Vielfalt unter die Lupe genommen wird.

 
Gartenzwerge klassisch in einem Kiesbeet

Ein Gartenzwerg ist unverkennbar, da dieser zumeist eine rote Mütze trägt. Ebenso sind die weißen, langen Haare und der Bart klassisch. Bei der Auswahl kann der Fantasie freien Lauf gelassen werden. Jedoch sollte bei einigen Modellen, insbesondere bei Antizwergen, die Frage gestellt werden, ob diese nicht zu Problemen mit dem Umfeld führen können. Bei den Klassikern kann das nicht passieren.

Traditioneller Gartenzwerg "klassisch" – Herkunft der Figur

Zwerge kommen in der Geschichte immer wieder vor. Der erste Gartenzwerg klassisch kam aus der Zeit um 1690 und wurden im Schloss Mirabell in Salzburg aufgestellt. Nachdem die Zwerge in den Gärten um 1800 in Verruf gekommen sind, haben diese um 1900 einen neuen Aufschwung erlebt. Anfangs haben sie sich in Deutschland, Österreich, Schweiz und Großbritannien, später auch in anderen Länder verbreitet.

Die ursprünglichen Modelle waren aus Stein gefertigt. Mit der Zeit wurden diese farbig gestaltet, was schon um 1750 geschehen ist, wie es den Aufzeichnungen aus dieser Zeit zu entnehmen ist. Damals handelte es sich um kleine Statuen und Tierköpfe. Später waren es in erster Linie Gärtner und Bergleute, wie an den Utensilien zu erkennen ist. Genau diese werden bis heute als die traditionellen Gartenzwerge angesehen. Sie sind mit Laternen, Schaufel, Gießkanne, Rechen, aber auch mit Gewehren und kleinen Tiere verziert.

Die traditionellen Gartenzwerge stehen für Fleiß, Strebsamkeit und Zuverlässigkeit. Seit vielen Jahrzehnten werden die Klassiker ebenso mit Spießbürgertum in Verbindung gebracht. Dennoch ist die Beliebtheit nicht von der Hand zu weisen.

Gartenzwerg aus Keramik – Langlebig und rar

Selbst Gerichtsurteile besagen, dass der klassische Gartenzwerg in Deutschland zum Kulturgut gehört. Man sollte die Anzahl in Grenzen halten, damit sie auch ein Blickfang bleiben. Die Anzahl der Firmen, die die klassischen Gartenzwerge aus Keramik herstellen, sinkt immer weiter. Seit weit über 100 Jahre können die Gärten damit geschmückt werden.

Auch wenn die Keramikzwerge namhafter Hersteller ihren Preis haben, haben sie ebenfalls eine entsprechend hohe Qualität und Langlebigkeit zu bieten. Alte Zwerge dieser Hersteller sind bei Sammlern sehr beliebt und können mehrere tausend Euro einbringen. Die Auswahl steigt immer weiter und verändert sich mit der Zeit. Während die absoluten Gartenzwerg Klassiker immer im Sortiment sind, zeigen sich ebenfalls Veränderungen der neueren Designs.

Klassische Gartenzwerge kaufen – Welche Varianten gibt es?

Gartenzwerg klassisch in einem Garten

Bei der Auswahl der Gartenzwerge in der Varianten "klassisch" ist schnell zu erkennen, dass es dennoch verschiedene Modelle gibt. Die Auswahl geht über die Tätigkeit des kleinen Helfers hinaus. Auch Materialien, Größen und weitere Details machen die Zwerge zu etwas Besonderem. Die Vielfalt macht es möglich und sinnvoll, dass der persönliche Geschmack einfließt. Die fleißigen Klassiker der Mützenträger werden als Nanus laborans bezeichnet.

  • Emsige Gartenhelfer sind mit Gießkannen, Spaten oder anderen Utensilien ausgestattet, die die Gartenarbeit symbolisieren sollen.
  • Mit praktischen Funktionen stellen sich die Zwerge mit Laternen dar, die leuchten können oder Eimer Platz für kleine Pflanzen bieten.
  • Politzwerge beziehungsweise politische Zwerge stellen aktuelle und ehemalige Politiker dar. Diese Variante ist seit den 90ern auf dem Markt.
  • Antizwerge stellen das Gegenstück der fleißigen Helfer dar. Auf den ersten Blick handelt es sich um Zwerge, jedoch ist die Handlung fragwürdig. Ob obszön oder erstochen, auch in diesem Bereich gibt es eine zunehmend größer werdende Auswahl.

Zusätzlich zur Optik kann zwischen Kunststoff und Keramik gewählt werden. Dies zeigt sich am Gewicht, aber auch an der Langlebigkeit, die bei Keramik deutlich höher ist. Die Klassiker sind nach wie vor beliebter als die anderen Varianten und vor allem führen diese bei einer angepassten Stückzahl zu keinen Streitereien mit dem Nachbarn.

Alternative Gartenzwerge für sich entdecken

Der kleine Mann, der sich als Helfer darstellt, ist nicht jedermanns Sache. Hierfür bieten sich mittlerweile Zwerge an, die verschiedenen Freizeitbeschäftigungen nachgehen. Die Auswahl wird zunehmend umfangreicher, weshalb es sich nur um ein paar Beispiele handelt.

  • Grillen
  • Angeln
  • Meditierend
  • Verschiedene Kleidungsstile
  • Weiblich
  • Mit Laptop oder Smartphone

Um lange Freude an den Zwergen zu haben, die den Vorgarten oder Schrebergarten zieren, sollte im Vorfeld die Optik aus einer anderen Perspektive betrachtet werden. Diese Arten gehören nach wie vor zu de Klassikern. Eventuelle Verbote beziehen sich auf die Antizwerge, zu diesen diese Beispiele nicht gehören.

Gartenzwerge klassisch im Test – Wann kaufen?

Wie auch bei anderen Gegenständen gilt auch bei Gartenzwerge, dass diese in der Saison teurer sind als in den anderen Monaten. Hochwertige Modelle können bis zu 70 Euro in den Sommermonaten und im Frühjahr kosten. Diese werden im Winter teilweise für 50 Euro angeboten.

Die Erfahrungen zeigen, dass der Kaufs eines Gartenzwergs, unabhängig vom Material und Art, vorzugsweise im November bis Februar vorzunehmen ist. Dies wird als antizyklischer Kauf beschrieben.

Hannah Meissner
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