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Hibiskushecke

Die Hibiskuspflanze ist im deutschsprachigen Raum auch unter Eibisch bekannt und gehört zu den Malvengewächsen. Es gibt sie in vielen verschiedenen Farben und Ländern. Außerdem gibt es sie in verschiedenen Formen: als krautige Pflanze, als (Halb-) Strauch und in Bäumen.

 
Hibiskushecke mit lilaner Blüte

Hibiskushecken findet man in vielen Nachbarschaften und doch sind sich viele noch nicht sicher, wie man einen solchen Strauch am besten schneidet und pflegt, daher werden im Folgenden Tipps und Tricks verraten, mit denen man die eigene Hibiskushecke am besten instand hält.

Hibiskushecke schneiden

Wenn es um das Thema Schneiden geht, gibt es viele Gedankengänge, die man durchführen sollte. So sollte man sich klar machen, dass man die Hibiskus-Hecke am besten im Frühjahr schneidet. Das bietet sich an, da zu diesem Zeitpunkt noch keine Triebe und nur wenige Blätter das Gewächs schmücken. Auch, wenn jede Hecke unterschiedlich dicht ist, kann man sich nach folgender Faustformel richten: Am besten schneidet man den Hibiskusstrauch um circa ein Drittel zurück.

Hibiskushecke pflegen – Worauf achten?

Jeder, der schon mal ein solches Gewächs sein Eigen nennen konnte, weiß, dass Hibiskus sehr anspruchsvoll ist und viel Arbeit bedeutet. Mit am wichtigsten ist, dass der Boden stetig frisch ist und es darin an Nährstoffen nicht mangelt. Die Erde sollte locker und eher trocken sein – aus einem zu nassen Boden zieht diese Hecke nur wenige Nährstoffe. Wenn man sich im Herbst und zur nassen Jahreszeit sorgt, kann man etwas Sand untermischen.

Wenn die Hibiskushecke frisch gepflanzt ist, sollte man den Boden jedoch für die ersten zwei Wochen konstant feucht halten. Nur, weil oben gesagt wurde, dass zu viel Wasser nicht gut ist, heißt das nicht, dass die Pflanzen gar kein Wasser brauchen. In den heißen Sommermonaten sollten man darauf achten, dass sie genug Wasser hat – ein Anzeichen, dass eben dies nicht der Fall ist, sind herunterhängende Blätter. Wenn es soweit ist, schreit die Hecke förmlich nach Wasser.

Im Frühjahr kann man zudem düngen. Dafür eignet sich herkömmlicher Pflanzendünger oder gut genährter Kompost. Je nachdem, womit man die besten Erfahrungen gemacht hat, kann hier einfach und problemlos angewendet werden. Jedoch sollte der Dünger unbedingt organisch sein.

Hibiskushecke pflanzen – Was beachten?

Wenn man ein Neueinsteiger ist, so sollte man sich darüber Gedanken machen, worauf man beim Pflanzen des Hibiskusstrauchs alles achten muss. Hier eine kurze Checkliste:

  • Der Standort ist entscheidend: Am besten sollte die Hecke an einem windgeschützten, doch sonnigen Ort seinen Platz finden.
  • Der Boden sollte locker, durchlässig und voller Nährstoffe sein.
  • Man sollte mehrere Samen säen, welche mindestens in einem Abstand von 60 cm und einer Tiefe von einem halben Meter eingepflanzt werden.
  • Am schönsten sieht es aus, wenn man mehrere Samen sät, die unterschiedliche Phänotypen, aufweisen, sprich in anderen Farben auftreten.

Es gibt also einige Dinge, den man Beachtung schenken sollte. Eine schöne Hibiskushecke kann für viele Jahre erfreuen, daher sollte man bei der Pflege nicht sparen.

Hisbiskushecke regelmäßig schneiden

Rote hibiskusblüte einer Hibiskushecke

Die Hecke regelmäßig zu schneiden trägt nicht nur zur Förderung der Verzweigung an, sondern verstärkt zusätzlich die Blütenfülle. Um dies zu erreichen müssen die Triebe des vergangenen Jahres gekürzt werden. Außerdem sollte die Seitenäste weggeschnitten werden, da der Haupttrieb so leichter wachsen kann.

Wenn die erwünschte Höhe erreicht ist, kann man sie nun ab sofort auch in der Höhe kürzen. Um den Haupttrieb zu stabilisieren, wird dieser an einen festen Stamm gebunden, sodass von dort aus die Triebe uneingeschränkt wachsen können.

Wenn eine Hibiskushecke nicht regelmäßig gepflegt wird, so können einige Dinge passieren: Wenn sie überaltert, kann man beobachten, dass weniger Blüten zum Vorschein kommen werden. Das liegt daran, dass sie blühfaul werden. Wenn dies passiert, kann man den Hibiskusstrauch noch retten. Dies erreicht man durch Beschnitt und durch Lichten der Triebe.

Hibiskus Dünger kaufen

Wie gesagt reagieren Hibisken sehr empfindlich, wenn sie nicht gepflegt werden. Zu Beginn der Wachstumsphase muss der Boden stets nass, aber nicht zu nass sein. Außerdem sollte regelmäßig Flüssigdünger zugeführt werden – circa ein Mal in der Woche.

Diese Dünger kann man bei Fachhandel vor Ort oder im Internet bewerben. Beide Varianten bergen Vor- und Nachteile. Wenn man in einen örtlichen Laden geht, so kann man davon ausgehen, dass man eine umfangreiche Beratung erreichen kann, dafür muss man aber unter Umständen mehr Geld bezahlen.

Wenn man sich für das Erwerben von Hibiskus-Dünger aus dem Internet entscheidet, so hat man zu einer großen Wahrscheinlichkeit Geld gespart und kann dieses in noch mehr Hibisken investieren. Dafür ist die fachliche Beratung im Internet nur bedingt vorhanden. Aber man kann Erfahrungsberichte von Kunden lesen und sich in Foren austauschen. Es hat also alles seine Vor- und Nachteile.

Hannah Meissner
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