Startseite   »   Bäume   »   Honigbaum

Honigbaum

Bei dem Honigbaum handelt es sich um eine Pflanzenart in der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler. Er wird auch Schnurbaum, Perlschnurbaum, Japanischer Pagodenbaum, Bienenbaum oder Sauerschotenbaum (aufgrund seiner säuerlich schmeckenden Samen) genannt.

 
Bei dem Honigbaum handelt es sich um eine Pflanzenart

Der mittelgroße, sommergrüne Baum trägt von August bist Oktober Hülsenfrüchte und ist von Japan über Korea bis China weit verbreitet. Doch auch in westlichen Gefilden wird er aufgrund seiner dekorativen Blüten oft in Parks, Alleen oder auch im heimischen Garten als Zierpflanze kultiviert. Worauf man beim Schneiden und der Pflege des Honigbaums achten sollte, wird im folgenden Text erklärt.

Honigbaum schneiden

Um den Honigbaum lange und intensiv erblühen zu lassen und ihn in seinem Wachstum zu bestärken, ist es wichtig, sich darüber zu informieren, wie man ihn ordnungsgemäß schneiden muss. Grundsätzlich ist es allerdings so, dass man einen Honigbaum in der Regel kaum und in vielen Fällen sogar überhaupt nicht schneiden muss.

Vor allem dann, wenn er sich in Solitärstellung frei entfalten kann, ist ein Schneiden kaum mehr notwendig. Denn dann werden beispielsweise in einem starken Frost abgefrorenen Triebspitzen entnommen. Nach der Frostperiode kann man allerdings einzelne Äste und Zweige abschneiden, falls sich der Baum zu schnell entwickelt und dadurch ein zu wuchtiges Ausmaß annimmt.

Ein leichter Pflegeschnitt ist auch dann notwendig, wenn die großen Fröste vorbei sind und hin und wieder im Frühjahr. Denn insbesondere im Frühjahr entwickelt der Honigbaum oftmals eine extrem ausladende Baumkrone, der man durch das vereinzelte Wegschneiden von Ästen entgegenwirken kann.

Die richtige Pflege des Honigbaums

Eine ordnungsgemäße Pflege des Bienenbaums ist wichtig, um eine große Blütenpracht zu erzielen und den Honigbaum in seiner vollen Pracht gedeihen zu lassen. Wichtige Merkmale, die bei der korrekten Pflege eine übergeordnete Rolle spielen sind:

 
  • Boden
  • Standort
  • Schneiden

Honigbäume bevorzugen grundsätzlich sehr nährstoffreiche, lehmige bis leicht sandige Böden. Zudem sollte der Untergrund gut durchlässig sein, sodass sich keine Staunässe bilden kann. Sehr wichtig für die richtige Pflege ist es, dass der gewählte Standort des Baumes eine ausreichend große Sonneneinstrahlung hat. Nur dann kann der japanische Schnurbaum auch in seiner ganzen Pracht erblühen.

Honigbaum – Richtige Platzierung im Garten

Man sollte sich bei der Standortauswahl außerdem darüber im Klaren sein, dass der Honigbaum eine Wuchshöhe von über zwanzig Metern annehmen kann. Und wer hätte es gedacht: Auch die Baumkronen können extrem breit werden und bis zum Boden reichen. Der Ort, an dem der Baum stehen soll, sollte also nicht in der Nähe von Fassaden oder Gehwegen sein.

Des Weiteren sollte der Untergrund, in dem der Honigbaum seine Wurzeln schlagen soll, keine Wasser- oder Stromleitungen enthalten. Das Schneiden des Honigbaums beschränkt sich auf ein Minimum: Lediglich die Krone sollte ab und an gelichtet werden, wenn diese zu wuchtig und ausladend erscheint.

Idealerweise sollte dies in der herbstlichen Jahreszeit geschehen, wenn die Zweige kahl sind und die letzten Blätter bereits abgefallen sind. Auch im Spätsommer kann ein weiterer Formschnitt erfolgen – dies ist zwar nicht notwendig, kann allerdings aus ästhetischen Gründen durchaus vorgenommen werden.

Überwinterung des japanischen Schnurbaums

Bei dem Honigbaum handelt es sich um eine Pflanzenart

Obwohl Honigbäume regelrechte Sonnenanbeter sind und sehr viel Wärme und Sonneneinstrahlen benötigen, sind sie gleichzeitig sehr robust gegen Frost und Kälte. Aufgrund dessen überstehen sie sogar Temperaturen von -25 ° Celsius und auch länger anhaltenden Bodenfrost in den meisten Fällen unbeschadet.

Deswegen stellt die Überwinterung bei älteren Honigbäumen auch kein großes Unterfangen dar und es müssen keine speziellen Vorkehrungen oder Maßnahmen getroffen werden. Bei jüngeren Bäumchen sieht das Ganze allerdings etwas anders aus: Jungbäume sind nämlich noch nicht so gut gegen Frost und Kälte gewappnet wie die älteren Semester, weswegen es in diesen Fällen sehr sinnvoll ist, einige Maßnahmen zu ergreifen.

Es empfiehlt sich zum Beispiel, die Wurzeln mit einer dicken Mulch-Schicht zu überdecken. Dies bewirkt, dass die Baumwurzeln vor sehr starker Kälteeinwirkung geschützt werden, indem der Mulch rund um den Stamm großflächig verteilt und aufgetragen wird.

Honigbaum in Gartencenter kaufen

Da der Honigbaum ausgesprochen dekorativ ist und sehr gut in Vorgärten und Gärten passt, fragen sich viele Hobbygärtner und Gartenbesitzer, wo man die schönen Bäume mit den bunten Blüten kaufen kann. Die Antwort darauf ist einfach: Den Honigbaum kann man in vielen Gartencentern erwerben und mittlerweile sogar online bestellen.

In Online-Shops, die sich auf den Verkauf von Pflanzen spezialisiert haben, wird man darüber hinaus auch immer wieder fündig werden. Zudem eigenen sich Online Auktionshäuser dafür, um sich einen Honigbaum zu kaufen. Dort werden die dekorativen Bienenbäume oft schon sehr günstig angeboten.

Blüten des Honigbaums

Die gelblich-weißen Blüten des Pagodenbaums können bis zu dreißig Zentimeter lang werden und beginnen im Normalfall erst ab der zweiten Sommerhälfte zu erblühen. Sie wachsen in Form von rispenartigen Trauben, aus welchen im Herbst bis zu acht Zentimeter lange Hülsen heraus wachsen.

Sie ähneln in ihrem Aussehen stark den herkömmlichen Bohnenhülsen. Doch wer die farbenfrohen Blüten des Honigbaums bestaunen möchte, braucht vor allem eines: Viel Geduld. Denn normalerweise findet die erste Blüte erst ab dem zwölften Standjahr statt, bei manchen Exemplaren sogar noch später.

Hannah Meissner
Letzte Artikel von Hannah Meissner (Alle anzeigen)
Jetzt Neu auf dem Smartphone: Das Gartenrevue Pflanzenbestimmungsbuch
Aktion10 € Rabatt - Nur für kurze Zeit!

OHNE BOTANISCHE KENNTNISSE jede Pflanze bestimmen

Jetzt informieren