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Immergrüne Hecken

Hecken sind nicht nur ein optischer Blickfang, sondern auch ein natürlicher Sichtschutz, wenn man sich vor den Blicken der Nachbarn schützen möchte. Immergrüne Heckenpflanzen sorgen auch während der Wintermonate für einen Farbtupfer, da sie ihr Laub nicht abwerfen. Zudem gibt es viele Arten, die Blüten tragen und auch während der Wintermonate nicht verblühen.

 
Thuja

Immergrüne Heckenpflanzen – Top 10

Wer sich in seiner grünen Oase wohlfühlen und vor fremden Blicken schützen möchte, sollte sich eine immergrüne Hecke pflanzen. Der natürliche Sichtschutz kann individuell gepflanzt werden und eignet sich als Sichtschutzzaun für kleine und große Flächen. Zu den immergrünen Hecken gehören unter anderem:

  1. Eibe
  2. Lebensbaum
  3. Scheinzypressen
  4. Kirschlorbeer
  5. Stechpalmen
  6. Liguster
  7. Buchsbaum
  8. Glanzmispeln
  9. Magnolien
  10. Portugiesischer Kirschlorbeer

Immergrüne Hecke – Schnellwachsend

Eine natürlich wachsende Hecke ist nicht nur ein schöner Blickfang, sondern auch preiswerter als eine Steinmauer oder ein Sichtschutzzaun, der zudem in vielen Fällen optisch nicht in das Gesamtbild passt. Viele Heckenarten sind nicht nur immergrün, sondern auch schnellwachsend, sodass der eigene Garten schnell vor fremden Blicken geschützt werden kann.

Je nach Art, wächst die natürliche Hecke ca. 30 cm pro Jahr. Zu den schnell wachsenden Sorten gehören unter anderem Liguster und Thuja (Lebensbaum). Beide wachsen mehr als zwei Zentimeter im Monat und sind zudem sehr pflegeleicht.

Giftigkeit

Wer sich für einen natürlichen Sichtschutz in Form einer immergrünen Hecke entscheidet, sollte darauf achten, ob die Pflanzen giftig oder ungiftig sind. Fall sich auch Haustiere (Hunde und Katzen) oder Kinder im Garten aufhalten, können versehentlich Pflanzenteile verzehrt werden.

Eiben gehören zu den stark giftigen Pflanzen, während Magnolien nur zu den schwach giftigen Pflanzen für Menschen und Tiere gehören. Buchsbaum und Thuja sind ebenfalls giftige Heckenpflanzen. Kirschlorbeer ist für den Menschen in der Regel ungiftig, kann jedoch Tieren einen Schaden zufügen.

 

Oft sind nicht die ganzen Pflanzen, sondern nur einzelne Pflanzenteile giftig. Viele Hecken tragen Beeren oder Blüten, die ebenfalls toxische Stoffe enthalten können. Viele Hecken können auch als Vogelschutzhecke dienen.

Immergrüne und winterharte Heckenpflanzen – Form

KirschlorbeerWerden Pflanzen als Hecke gesetzt, können diese individuell in Form gebracht werden. Einige Arten, die besonders schnell wachsen, müssen durchschnittlich zweimal im Jahr geschnitten werden, andere Hecken benötigen nur einen Schnitt im Jahr.

Damit die Hecke schön Blickdicht bleibt, sollte sie in der schmalen Form besonders dicht wachsen und gut belaubt sein. Mit der richtigen Pflege gelingt das auch ohne den grünen Daumen. Mit einer Heckenschere, einer scharfen Rosenschere und einer kleinen Astschere lässt sich nahezu jede Heckenpflanze in die gewünschte Form bringen.

Schmale Hecken

Ist der Platz begrenzt, dann sollte die Hecke möglichst schmal wachsen und nicht zu buschig werden. Pflanzen, die kompakt sind und in sich verzweigen, eignen sich am besten. Sie haben auch in der schmalen Form genügend Halt und können auch in die Höhe wachsen, wenn der natürliche Sichtschutz mehr als einen Meter hoch sein soll.

  • Buchsbaum ist eine in sich verzweigte Pflanze, die in fast jede beliebige Form gebracht werden kann. Buchsbaum lässt sich nicht nur zur Kugel schneiden, sondern kann auch sehr schmal geschnitten werden.
  • Thuja ist zwar etwas weniger verästelt, bietet aber auch ausreichend Halt, wenn sie durch einen regelmäßigen Schnitt in Form gehalten wird. Das dichte Laub bietet einen ausreichenden Sichtschutz und kann mehrere Meter hoch wachsen.

Immergrüne Hecken – Schneiden und Pflegen

Damit immergrüne Hecken in Form bleiben und gesund gedeihen können, benötigen sie ab und zu einen Pflegeschnitt. Der beste Zeitpunkt für den Schnitt ist gegen Ende Juni, da das Hauptwachstum der Heckenpflanzen dann schon vorbei ist, und der Schnitt den natürlichen Sichtschutz möglichst lange in Form hält.

  • Zuerst wird die Hecke mit einer Heckenschere oder Elektro-Heckenschere auf beiden Seiten in Form gebracht. Das gelingt am besten, wenn die Schere von unten nach oben geführt wird.
  • Danach wird die Hecke auf die gewünschte Höhe gestutzt. Damit der Schnitt gerade wird, kann vor dem Schneiden eine Schnur als Orientierungshilfe gespannt werden.
  • Danach werden vertrocknete Pflanzenteile mit einer Rosenschere entfernt.

Der Rückschnitt einer Hecke sollte nie in der prallen Sonnen erfolgen, da einzelne Pflanzenteile sonst verbrennen können. Früh am Morgen, oder am späten Nachmittag ist der beste Zeitpunkt für einen Pflegeschnitt.

Heckenpflanzen – Verschiedene Arten in der Übersicht

Es gibt verschiedene Hecken und Heckenarten, die sich als natürlicher Sichtschutz eignen:

  • Schnell wachsende Hecken (z.B. Glanzmispel)
  • Langsam wachsende Hecken (Thuja)
  • Vogelschutzhecken (z.B. Berberitze)
  • Dufthecken (Magnolie)
  • Blütenhecke (Heckenrose)
  • Dornenhecken (Feuerdorn)
  • Schmetterlingshecken
  • Immergrüne Nadel- und Laubhecken
  • Sommergrüne Hecken

Blütenhecken werden zudem nach ihrer Blütezeit eingeordnet. Dazu gehören die sogenannten Frühblüher, Sommerblüher, Herbstblüher und Winterblüher. Auch die Wuchshöhe spielt eine Rolle, wenn die Hecke als natürlicher Sichtschutz angebaut werden soll. Niedrige Hecken eignen sich zum Beispiel im Vorgarten als Abgrenzung oder als Beeteinfassung.

Mittlere Hecken bieten keinen Sichtschutz, zäunen das Grun dstück aber schön ein und können noch überstiegen werden. Großhecken hingegen wachsen mehr als einen Meter hoch und bieten einen optimalen Sichtschutz.

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