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Kies für Einfahrt

Es gibt verschiedene Vorgehensweisen, wenn es um das Anlegen oder die Sanierung der Einfahrt geht. Die Kosten und Langlebigkeit spielen bei der Auswahl eine entscheidende Rolle und sollten auf keinen Fall unterschätzt werden.

 
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Mit dem richtigen Unterbau lassen sich sogar steile Wege kiesen. Die Auswahl ist beim Kies für die Einfahrt genauer zu treffen. Kiese werden in verschiedenen Größen und Arten angeboten, die teilweise mit Sand vermischt sind, um eine bessere Verdichtung und Stabilität zu erzielen.

Wo kann man Kies für die Einfahrt kaufen?

Kies wird in sehr unterschiedlichen Geschäften angeboten. Darunter befinden sich zum Beispiel Baumärkte. Hier wird Kies für Einfahrten als Sackware angeboten, die jeweils in Form von etwa 15 Kilogramm Säcken verkauft werden. Da sich mit einem Sack jedoch nur kleine Fläche bedecken lassen, empfiehlt es sich bei der Neuanlegung der Einfahrt in anderen Dimensionen zu denken.

Besonders bequem ist die online-Bestellung von Kies für die Einfahrt – hier wird die entsprechende Menge direkt nach Hause geliefert. Sogar Amazon bietet hier ein entsprechendes Sortiment an.

Eine weitere Variante stellen Kieswerke dar. Diese bieten eine wesentlich größere Auswahl und größere Mengen an. Die gewünschte Menge kann, sofern die Möglichkeit besteht, selbst abgeholt werden. Ist die Menge zu groß für den Transport sollte die Lieferung mit dem LKW ins Auge gefasst werden. Hierbei kommen auf den Käufer zusätzliche Kosten für den Transport zu. Diese haben einen wesentlichen Einfluss auf die Kies Kosten.

Da sich nicht überall Kieswerke befinden, kann der Einkauf ebenso über einen Baustoffhandel in der Umgebung vorgenommen werden. Auch hier ist eine Lieferung gegen Aufpreis möglich. Ob Ziersteine oder Schotter, die Auswahl ist umfangreich und sollte mit den eigenen Vorlieben und der gewünschten Gesamterscheinung abgeglichen werden.

Kies für die Einfahrt – Kostenüberblick

Um die Einfahrt so zu gestalten, dass sie eine lange Nutzungsdauer aufweisen kann, empfiehlt es sich diese in mehrere Schichten mit einer Randeinfassung aufzubauen. Hierfür sind verschiedene Materialien notwendig, die eine optimale Verdichtung und dennoch eine Wasserdurchlässigkeit aufweisen. Diese Kosten sind für Einfahrt Kies noch zu berücksichtigen:

  • 45 Euro pro laufenden Meter für L-Steine als Randeinfassung, allerdings nur, wo keine Mauer ist.
  • 16 Euro pro Wabenplatte mit einer Größe von 0,9 Quadratmeter, was 18 Euro Quadratmeter entspricht.
  • Knapp 3 Euro pro Quadratmeter für Schotter. Es werden pro Quadratmeter 0,3 bis 0,5 Kubikmeter benötigt.
  • Etwa 3 Euro für den Sand pro Quadratmeter. Es wird pro Quadratmeter eine Menge von 0,6 Kubikmeter empfohlen.
  • Etwa 5 bis 10 Euro pro Quadratmeter für die Deckschicht. Es ist ungefähr 0,05 Kubikmeter für einen Quadratmeter ausreichend, da diese lediglich Zierde darstellt. Abhängig von der genauen Auswahl können die Kosten variieren.

Die Kosten von ungefähr 30 Euro pro Quadratmeter zuzüglich Randeinfassung liegen trotz der Arbeit mit verschiedenen Materialien und in mehreren Schichten unter dem, was für anderen Beläge kalkuliert werden müsste. In einigen Regionen werden zusätzlich die Kosten für das Abwasser mit einem günstigeren Satz verrechnet, da die Bodenfläche nicht versiegelt ist.

Wie viel Kies ist für die Einfahrt notwendig?

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Bei der Planung und der Errechnung der benötigten Mengen ist es von großer Bedeutung, dass an alle Komponenten gedacht wird. Dies bezieht sich vor allem die unteren Schichten und die Einfassungen, damit das Kies für die Einfahrt ausreichend Halt hat. Die Errechnung der Menge bezieht sich auf einen Quadratmeter und ist anschließend hoch zu rechnen.

Unabhängig von der Art des Kieses oder Gemischs empfiehlt es sich Matten in Wabenform auszulegen, um das Verrutschen des Schüttgutes bestmöglich zu verhindern. Um eine ideale Grundlage zu schaffen, sollten die Waben mit Schotter und Sand aufgefüllt werden. Während pro Quadratmeter 0,3 Kubikmeter Schotter benötigt wird, ist die Menge an benötigtem Sand doppelt so hoch.

Für die Deckschicht ist mit 0,05 Kubikmeter eine nur geringe Menge notwendig. Die Höhe kann von der Körnung des Materials und der gewünschten Optik abhängen. So kann unter anderem eine höhere Deckschicht sinnvoll sein, was allerdings nur einen geringfügigen Unterschied macht.

Welcher Kies kann benützt werden?

Auf Grund der groben Körnung und der Form stellt Schotter in Kombination mit Sand eine ideale Grundlage dar, um die Waben aufzufüllen. Es gibt auch anderen Kiese und Mischungen, die ähnliche Eigenschaften vorzuweisen haben. Dabei bietet es sich an, dass alle Aspekte bei der Auswahl berücksichtigt werden, um nach Fertigstellung die Einfahrt so zu haben, wie sie eine lange Nutzungsdauer mit sich bringt, ohne ständig Veränderungen vornehmen zu müssen. Vor allem bei der Deckschicht gibt es verschiedene Varianten.

  • Splitt zeigt keine Fußabdrücke, aber Reifenspuren. Beim Schneeräumen wird es in die nebenliegenden Flächen geschoben, wo es schwer zu entfernen ist.Dies hat eine edle Erscheinung.
  • Bankettkies ist eine Mischung aus Kies und Sand. Es setzt den Reifenspuren entgegen und bleibt lange eben.
  • Brechkies stellt eine Mischung aus Splitt und Sand dar. Es ist stabil und kommt durch die feine Zusammensetzung vor allem bei wenig befahrenen Straßen, Fuß- und Radwegen zum Einsatz.
  • Für die Deckschicht können besondere Steine verwendet werden. Diese können schimmern oder durch die Form, Größe oder Farbe überzeugen.

Die Auswahl der Steine ist vielseitig und lässt sich an das Budget, aber auch an die gewünschte Optik anpassen. Bei Unsicherheiten empfiehlt es sich eine Beratung beim Experten zu beanspruchen, um eine schicke, aber auch stabile Einfahrt zu erhalten.

Roter Kies und grober Kies für die Einfahrt verleihen einen besonderen Look

Da es Kies für die Einfahrt in sehr unterschiedlichen Formen, Größen und Farben gibt, kann bei der Gestaltung der Einfahrt der Fantasie freien Lauf gelassen werden. Rot bringt einen südländischen Flair.
Diese Variante ist mit einem entsprechend höheren Preis verbunden. Pro Tonne ist mit Kosten von bis zu 300 Euro zu kalkulieren. Da der Bedarf gering ist, sollten die Kosten an zweiter Stelle stehen und stattdessen auf die Optik Wert gelegt werden.

Hannah Meissner
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