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Outdoor Grow Tipps

Diese Praxis beschreibt das Anpflanzen von Cannabis im Freien. In Deutschland ist der Anbau von Cannabis ohne richterliche Genehmigung strengstens verboten. Man macht sich mit allein mit dem Besitz einer Pflanze strafbar. In Ländern wie den Niederlanden wird das auch sogenannte Gras tatsächlich nur toleriert.

 
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Luxemburg bereitet sich aktuell auf die Legalisierung von Cannabis vor. Einige Staaten in den USA haben den Konsum mittlerweile legalisiert. Dieser Beitrag bietet nur Outdoor Grow Tipps für Menschen, welche in Ländern wohnen, die den Konsum und Anbau von Cannabis legalisiert haben. Illegaler Anbau wird strafrechtlich verfolgt.

Outdoor Grow Anleitung und Tipps

Eine gesunde Pflanze braucht den richtigen Platz im Freien, um wachsen zu können. Deshalb ist die Auswahl der Stelle der wohl wichtigste Aspekt am Outdoor Growing. Hierbei muss der Fokus auf zwei Aspekte gelegt werden.

Weitere wichtige Aspekte beim Anpflanzen:

  1. Richtige Bodenbeschaffenheit
  2. Ausreichend Platz und Nährboden
  3. Regelmäßiges Gießen in Trockenphasen
  4. Schutz gegen Schädlinge
  5. Schimmelbekämpfung

Die Lichtverhältnisse müssen stimmen. Hanf benötigt sehr viel Sonnenlicht und Wärme, um nicht einzugehen. Deshalb sollte man darauf achten, dass keine hohen Gewächse oder Bäume, welche ihren Schatten auf die Hanfpflanze legen können, in der Nähe wachsen. Außerdem sollte die Stelle den größten Teil des Tages von Sonne durchflutet sein.

Die richtige Bodenbeschaffenheit für das Wachstum nutzen

Doch auch der Boden sollte nicht vernachlässigt werden. Denn Cannabispflanzen neigen stark zu Wurzelfäule und sollten folglich nicht in stark lehmhaltigen Boden gepflanzt werden. Ein guter Tipp bei der Suche ist die Orientierung an Brennnesseln.

 

Denn diese vermeintlichen Parasiten sind in der Tat sehr empfindliche Gewächse und sind ein Zeichen für gute Erde. Wenn man irgendwo Brennnesseln findet, bedeutet das, dass der Boden besonders stickstoffreich ist. Relativ dunkler, lockerer Humus ist hierbei die beste Option. Des Weiteren muss genug Platz vorhanden sein. Im Schnitt wird etwa ein Quadratmeter für zwei bis vier Pflanzen benötigt.

Außerdem ist der pH-Wert des Bodens sehr wichtig. Er darf auf keinen Fall zu alkalisch oder sauer sein. Nun geht es an die Einteilung des Platzes. Auf einer Fläche von ungefähr einem Quadratmeter sollten zwischen zwei und vier Pflanzen passen.

Nun kann man ein oder mehrere Löcher ausheben und diese etwas mit hochwertiger Blumenerde füllen. Dadurch erhalten Jungpflanzen genug Nährstoffe, um gedeihen zu können. Das Mischverhältnis der Erde sollte bei 1/3 ausgehobener Erde und 2/3 Blumenerde bestehen. Dadurch können die Wurzeln sich langsam an das normale Substrat gewöhnen. Dieses muss auf jeden Fall locker sein, um die Wurzeln nicht zu beschädigen.

Samen im Haus keimen lassen

Natürlich ist es wichtig, dass die Pflanzen sich den Platz mit keinem anderen Gewächsen teilen müssen. Man sollte jedoch keinesfalls wahllos irgendwelche Sträucher ausreißen, sondern lieber einen anderen Platz suchen. Wer seine Pflanzen zuerst drinnen keimen lassen möchte, kann dies unter Beachtung einiger Bedingungen tun.

Die Samen sollten erst einmal in lockerer Erde eingetopft werden und bis zu zwei Wochen lang unter künstlichem Licht oder auf einem von Licht durchfluteten Fensterbrett ziehen lassen. Dies hat den Vorteil, dass Samen in ihren ersten Stadien vor Vögeln und Insekten geschützt werden. Auch erhält man dadurch einen Vorsprung, wenn die Wärme mal wieder auf dich warten lässt.

Die Pflanzen richtig abhärten

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Bevor die Pflanzen dann endgültig ins Freie kommen, sollte man sie mit einer kleinen Phase der Abhärtung auf ihr neues Leben vorbereiten. Hierfür muss man die Jungpflanzen täglich einige Stunden lang nach draußen stellen. Die Stelle sollte so gut wie möglich vor Wind und anderen Wetterphänomenen geschützt sein.

Nach ungefähr einer Woche kann man die Pflanze dann endlich im Freien mit der oben geschilderten Anleitung einpflanzen. Bei der Pflege ist es besonders wichtig, dass die Pflanzen jederzeit genug Wasser haben. Vor allem Topfpflanzen müssen genau beobachtet werden, da ihre Wurzeln keinen Zugang zum Grundwasser haben.

Ein wichtiger Outdoor Grow Tipp ist das richtige Gießen. Bei Trockenphasen müssen Cannabispflanzen regelmäßig gegossen werden. Es ist wichtig das richtige Maß zu finden. Immerhin ist Wurzelfäule sehr ärgerlich und ein klares Todesurteil für sämtliche Pflanzen.

Risiken beim Outdoor Growing

Pflanzen, die im Freien wachsen, sind durchgehend Schädlingen und Krankheiten ausgesetzt. Besonders Milben sind hierbei eine große Gefahr. Deshalb sollte man auf Gespinste, Wucherungen und Flecken auf Blättern achten. Wenn man einen Befall erkennt, sollte man so schnell wie möglich gegen sie vorgehen, um gravierende Schäden abwehren zu können.

Die Bildung von Schimmel ist eine durchgehend bestehende Bedrohung. Das liegt daran, dass der Boden immer feucht gehalten werden muss. Sollte dies der Fall sein, ist es empfehlenswert die kontaminierte Erde vorsichtig abzutragen und neue nachzuschütten. Deshalb ist hochwertiges Substrat so wichtig, weil dieses weniger anfällig für Schimmel ist.

Die richtige Sorte für Outdoor Growing

Der wohl wichtigste Outdoor Grow Tipp ist die richtige Cannabissorte. Es gibt einige Pflanzen, welche einfach nicht anfängerfreundlich sind. Es gibt jedoch einige Cannabispflanzen, welche sich sehr gut von selbst entwickeln und sehr robust sind. Zuerst ist es wichtig den Unterschied zwischen feminisierten und sogenannten „autoflowering“ Samen kennen.

Autoflowering Samen sind leichter zu züchten, da sie unabhängig von Lichtzyklen blühen. Außerdem müssen hier keine männlichen Pflanzen entfernt werden. Dasselbe gilt auch für feminisierte Samen, da ihr Genpool keine männlichen Chromosomen mehr enthält. Dadurch erhält man nur weibliche Pflanzen, welche eine großzügige Ernte abwerfen.

Anpflanzen von Cannabis ist illegal in Deutschland

Darüber hinaus sollten für den Bereich Outdoor Growing selbst blühende Pflanzen verwendet werden. Sie läuten ihre Blütephase von selbst ein und man muss nicht auf kürzer werdende Tage warten. Außerdem sollte die Pflanze schimmelresistent sein. Denn es ist fast unmöglich Schimmel zu verhindern.

Eine Pflanze, welche eine natürliche Resistenz hat, eignet sich also am besten für Outdoor Growing. Je nachdem, in welchem Land man lebt, sollte das Gewächs kurze Kälteperioden gut überstehen können. Vor allem in Amerika gibt es Bundesstaaten, in denen es nachts kälter wird. Die Blütephase sollte bestenfalls so kurz wie nur möglich sein, um vor dem ersten Frost ernten zu können. Wenn dies nicht gegeben ist, sind die Verluste höher.

Wie bereits erwähnt ist der Anbau von Cannabis in Deutschland verboten und man macht sich dadurch strafbar. Die hier erwähnten Outdoor Grow Tipps sollten nur von Menschen beachtet werden, welche in einem Land leben, das den Anbau sowie Konsum von Cannabis legalisiert haben.

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