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Pralinenbaum

Der Pralinenbaum ist auch als essbare Felsenbirne bekannt. Innerhalb des Jahres ändert er mehrfach seine Blütenfarbe und wird dadurch zur besonders farbenfrohen Augenweide im Garten oder auf der Terrasse. Anfang Mai blüht er in einem üppigen Silberweiß, während seine Früchte zunächst hellrot und zur Vollfreie dann dunkelviolett-blau werden. Zur herbstlichen Jahreszeit verfärben sich seine Blätter purpur.

 
Pralinenbaum

Was ist der Pralinenbaum und sind die Früchte essbar?

Wenn man den Namen „Pralinenbaum“ hört, denkt so manch einer vielleicht im ersten Moment ans Schlaraffenland. Auf dem Baum wachsen jedoch keine Schokoladenpralinen, allerdings mindestens genauso köstliche, essbare Früchte. Die Pflanze gehört zu den Kernobstgewächsen in der Familie der Rosengewächse und stammt ursprünglich aus Nordamerika.

Es handelt sich dabei um sommergrüne Sträucher oder kleine Bäume. Meistens werden sie als Zierstrauch genutzt. Außerdem gehört der Pralinenbaum zu den klassischen Vierjahreszeiten-Gehölzen. Er kann auch gut als Solitärstrauch oder in lockeren Blühhecken genutzt werden. Seine Früchte sind Anfang Mai noch hellrot, verfärben sich im Juli jedoch dunkelviolett-blau.

Zu dieser Zeit können sie geerntet werden. Der leckere Ertrag des Baumes ist sehr süß und saftig und hat ein Kirsch-Mandel-Aroma. Besonders gut kann man damit Saft, Gelee, Wein und Kompott herstellen. Vor allem im heimischen Garten kann man die farbenprächtige Felsenbirne vielseitig einsetzen.

Da sie nicht sehr groß sind, passen sie als Sträucher auch in kleinere Gärten oder Vorgärten. Grundsätzlich sind sie ideal zur Einzelstellung geeignet und harmonieren besonders gut mit blauen Zwiebelblumen. In der herbstlichen Jahreszeit färben sich ihre Blätter leuchtend gelb, orange und rot. Da die malerischen Pralinenbäume im gesamten Jahr einen sehr hohen Zierwert haben, sind sie prädestiniert dafür, einzeln gepflanzt zu werden. Trotzdem fügen sie sich auch problemlos in eine Gehölzgruppe und in freiwachsende Hecken ein.

Warum heißt er Felsenbirne?

Möglicherweise wurde der Name „Felsenbirne“ von normalen Birnbäumen abgeleitet, da ihre weißen Blüten den Birnblüten sehr ähnlich sind. Deswegen ist die Felsenbirne auch unter dem Namen „Edelweißstrauch“ bekannt. Das Wort „Felsen“ kommt daher, weil die Sträucher auf sehr pflegeleichten und kargen Böden wachsen.

Neben „Pralinenbaum“ und „Felsenbirne“ wird das Gewächs auch in einigen Gegenden „Korinthenbaum“ genannt. Dies kommt daher, weil man seine Früchte genau wie Rosinen trocknen kann und beispielsweise ins Joghurt oder ins Müsli streuen kann.

Pflege und Anzucht der Felsenbirne

Pralinenbaum

Die Felsenbirne ist nicht nur ein richtiger Farbklecks für den Garten, sondern bringt im Juli auch leckere Früchte ein. Deswegen ist sie bei Hobbygärtnern sehr beliebt. Die richtige Pflege und Anzucht der Felsenbirne ist im Grunde relativ einfach. Denn der Baum verfügt über folgende Eigenschaften:

  • Er ist sehr robust und verträgt Trockenheit, Nässe, Wind und Stadtklima.
  • Er bevorzugt trockene bis feuchte Böden.
  • Er sollte entweder in der vollen Sonne oder im Halbschatten stehen.
  • Gelegentliche Kompostgaben verbessern sein Wachstum. Intensive Düngung ist allerdings nicht nötig.
  • Das Kappen der Äste auf einer Höhe sollte vermieden werden. Die Felsenbirne muss generell nicht zurückgeschnitten werden, sondern bildet von Natur aus malerische Kronen.

Der Großstrauch ist sehr pflegeleicht und genügsam. Vermieden werden sollten lediglich schwere und staunasse Böden. Für die Anzucht sollte beachtet werden, dass beim Setzen der Felsbirnen aufgrund der Wuchsbreite ein Mindestabstand von 1, 50 m eingehalten werden muss.

Richtiger Standort und das Gießen des Pralinenbaums

Der Pralinenbaum ist nicht besonders anspruchsvoll und kann an vielen Standorten aufgestellt bzw. eingepflanzt werden. Aufgrund der Winterhärte verträgt er strenge Fröste ohne Probleme. Der ideale Standort für den farbenfrohen Zierstrauch ist ein sonniger bis halbschattiger Platz. Der Boden ist dabei idealerweise leicht sandig, durchlässig und schwach sauer. Jedoch ist die Felsenbirne generell anpassungsfähig gegenüber Standort und Boden.

Auch bezüglich des Gießens ist der Pralinenbauch recht genügsam. Lediglich unmittelbar nach der Pflanzung benötigt er über einige Wochen hinweg eine leichte Bewässerung. Danach ist kein Gießen mehr notwendig, da er außer in extremen Trockenphasen mit dem natürlichen Niederschlag auskommt.

Handelt es sich allerdings um eine Kübelpflanze, sollte diese insbesondere im Sommer ab und zu leicht gegossen werden. Zu beachten ist in beiden Fällen, dass bei Felsbirnen grundsätzliche jede Art von Staunässe gemieden werden sollte.

Wie kann man einen Schokoladen-Pralinenbaum selber machen?

Wer den Namen „Pralinenbaum“ hört, denkt oftmals im ersten Moment an ein leckeres Gewächs, an dem köstliche Schokoladenpralinen wachsen. Leider gibt es diese bis jetzt noch nicht in der freien Natur, allerdings kann man die kleinen Köstlichkeiten in nur wenigen Schritten selber machen. Überaus beliebt sind sie bei Kindern oder als Geschenk zu festlichen Anlässen wie Hochzeiten, Geburtstagen oder Weihnachten.

Daher gibt es im Internet mittlerweile zahlreiche Anleitungen, um solch einen außergewöhnlichen Schokoladen-Pralinenbaum selber zu machen. Man benötigt dazu lediglich einen Blumentopf, ein Paket Blumensteckschaum, einen Stab, eine Styroporkugel, eine Heißklebepistole und natürlich Schokoladenpralinen oder andere Süßigkeiten.

Der Blumentopf wird mit dem Blumensteckschaum befüllt und der Stab wird in die Mitte gesteckt. Auf das obere Ende des Stabes wird die Styroporkugel gesetzt. Der letzte Schritt besteht darin, die Pralinen auf der Styroporkugel mithilfe der Heißklebepistole zu befestigen.

Joachim Grün
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